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THE BIG CRYING / IMPASSE
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Divertissementchen von Lajos Wenzel

Cäcilia Wolkenburg »Napoleon en Kölle«

Di /
Feb 22
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 – 22:30 / Vorstellung

Inhalt

REGIE UND BUCH LAJOS WENZEL / MUSIK UND ARRANGEMENTS THOMAS GUTHOFF / LIEDTEXTE JOHANNES FROMM, MANFRED SCHREIER / MUSIKALISCHE LEITUNG UND EINSTUDIERUNG CHRISTOPHER BRAUCKMANN, THOMAS GUTHOFF, STEFFEN MÜLLER-GABRIEL, BERNHARD STEINER / BÜHNENBILD TOM GRASSHOF / KOSTÜME JUDITH PETER / CHOREOGRAFIE JENS HERMES-CÉDILEAU, KATRIN BACHMANN / LICHTDESIGN ANDREAS GRÜTER / BÜHNENTECHNIK WOLFGANG FEY / MASKE JOHANNA NAGEL, KARIN MARIAUX / REQUISITE BERND BITTER, ISABEL ADAMS / MITARBEIT KOSTÜME MARETTE OPPENBERG, UTE HAFKE / TONINGENIEUR THOMAS WEGNER / REGIEASSISTENT BENEDIKT FIEBIG / SOUFFLEUSE MICHAELA MEURER / INSPIZIENT HEIKO MICHELER / ORCHESTER »BERGISCHE SYMPHONIKER« UND / »WESTWOOD SLICKERS« / DIRIGAT CHRISTOPHER BRAUCKMANN, STEFFEN MÜLLER-GABRIEL, BERNHARD STEINER / TECHNISCHE LEITUNG VOLKER RHEIN / GESAMTLEITUNG JÜRGEN NIMPTSCH

Seit fast 150 Jahren begeistert die Bühnenspielgemeinschaft »Cäcilia Wolkenburg« im Kölner Männer-Gesang-Verein Jahr für Jahr inzwischen rund dreißig Mal vor ausverkauftem Haus die Menschen aus dem Rheinland. Nach den rauschenden Erfolgen der Divertissementchen zu Offenbach (2019) und Beethoven (2020) wollte ›et Zillche‹ sich auch 2021 erneut dem Jubiläum einer historisch ›epochemachenden‹ Persönlichkeit zuwenden, deren Wirken auch auf Köln großen Einfluss hatte: Napoleon Bonaparte, dessen 200. Todestag ins Jahr 2021 fällt.

Die Corona-Pandemie führte dazu, dass keine Aufführungschance für dieses opulente Kostümstück bestand und stattdessen »Corona Colonia« auf die Bühne gebracht wurde.

Cäcilia-Regisseur und -Autor Lajos Wenzel erlaubt sich bei »Napoleon en Kölle« einen besonderen Spaß, indem er behauptet, dass alle großartigen Neuerungen, die Köln während der ›Franzosenzeit‹ zwischen 1794 und 1815 vorangebracht haben, nicht von Franzosen, sondern ausschließlich von den Kölnern selbst initiiert worden seien.

Wir tauchen mitten hinein in das pralle Leben im besetzten Köln, kurz vor dem historisch verbrieften Besuch Napoleons im Jahr 1804 in Köln. Auf dem historischen ›Alter Markt‹ mit Blick auf den unvollendeten Dom gibt es ein Schwelgen in Kostümen und Uniformen, rauschende Maskenbälle und temporeiche Szenen, die die Franzosenzeit in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen.

Hier verliebt sich ein junger französischer Soldat über beide Ohren in ein ›echt kölsches‹ Mädchen. Dort versuchen Kölner Bürger*innen rund um Ferdinand Franz Wallraf gegen den politischen Filz und die Macht des Klerus die Stadt voranzubringen, und ›flüstern den Franzosen ein‹, wie sie sich den Fortschritt in Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Handel, Bildung und Rechtswesen vorstellen. Auf Befehl der Franzosen werden Schweine und Ratten aus der Stadt gejagt, die Straßen beleuchtet und die Häuser durchnummeriert. Wie dabei das Haus an der Glockengasse die Nummer 4711 bekam, und warum das berühmte Duftwasser schon damals — innerlich und äußerlich angewendet — gegen ansteckende Krankheiten eingesetzt wurde, was eine resolute Köchin als Napoleon verkleidet im Morgengrauen am Rheinufer zu suchen hat, erfährt man nicht in den Geschichtsbüchern des Stadtarchivs, sondern ausschließlich bei diesem Divertissementchen in der Oper Köln.

Inszenierung

Ein großer Musiktheaterabend voller Situationskomik, Wortwitz und den musikalischen Highlights aus Oper, Operette, Musical, Rock- und Popmusik, gewürzt mit den schönsten Tönen kölscher Musik — dargeboten von den großartigen Solisten und Ensembles eines der traditionsreichsten Männerchöre Deutschlands, einem Symphonieorchester mit Band und einem Ballett-Ensemble. Wie in den vergangenen fast 150 Jahren werden alle Rollen, auch die der Frauen, von Männern gespielt und alle Dialoge selbstverständlich in rheinischer Mundart gesprochen.

Besetzung

Regie & Libretto Lajos Wenzel / Musikalische Arrangements Thomas Guthoff / Licht Andreas Grüter /

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