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November

MO DI MI DO FR SA SO
01
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 21:00
Barkouf ou un chien au pouvoir (oder ein Hund an der Macht)
02 03
StaatenHaus Saal 3 / 15:15 - 15:35
Barkouf ou un chien au pouvoir (oder ein Hund an der Macht)
StaatenHaus Saal 2 / 16:00 - 19:00
Barkouf ou un chien au pouvoir (oder ein Hund an der Macht)
04 05 06
StaatenHaus Saal 3 / 19:30 - 21:00
Get-Together
07
StaatenHaus Saal 3 / 19:30 - 21:00
Get-Together
08
StaatenHaus Saal 3 / 19:30 - 21:00
Get-Together
09
StaatenHaus Saal 3 / 19:30 - 21:00
Get-Together
10
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 - 21:00
Carmen
11 12 13 14
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:30
Carmen
15 16
Schädelstatt im StaatenHaus / 20:00 - 21:00
Das Ensemble präsentiert sich
17
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 - 21:00
Carmen
18 19 20
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:30
Carmen
21 22 23
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:30
Carmen
24
StaatenHaus Saal 3 / 17:15 - 17:35
Hamlet
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 21:00
Hamlet
25 26 27
StaatenHaus Saal 3 / 18:45 - 19:05
Hamlet
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 22:30
Hamlet
28
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:30
Carmen
29
StaatenHaus / 16:00 - 17:30
Opernführung im StaatenHaus
StaatenHaus Saal 3 / 18:00 - 19:15
Siegfried für Kinder
30
StaatenHaus Saal 3 / 14:00 - 16:00
Advent in der Oper
StaatenHaus Saal 3 / 18:45 - 19:05
Hamlet
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 22:30
Hamlet

Divertissementchen von Lajos Wenzel

Cäcilia Wolkenburg »Fidelio am Rhing«

Di /
Feb 20
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 – 22:30 / Vorstellung

Inhalt

Nach dem Divertissementchen »Offenbach« zum 200. Geburtstag des großen Kölner Komponisten im Jahr 2019 widmet die Bühnenspielgemeinschaft »Cäcilia Wolkenburg« das Divertissementchen 2020 dem anderen großen Komponisten des Rheinlands, dessen 250. Geburtstag wir dann feiern: Ludwig van Beethoven.


Cäcilia-Regisseur und Autor Lajos Wenzel erlaubt sich dabei einen besonderen Kunstgriff, indem er Beethoven in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts in Köln auferstehen lässt. Der Freiheitskampf der Jugendbewegung, Lebensgefühl und Musik der 68er verschmelzen mit Beethovens Freiheitsoper »Fidelio«. So erscheint im Spannungsfeld zwischen Kölscher Hautevolee und jungen, freiheitsliebenden Hippies die bekannte Handlung neu: Ein finsterer Gefängnisdirektor im Kölner Klingelpütz, eine heimliche Liebe, eine Frau in Männerkleidern, Intrigen und Klüngel, werden – der über 145-jährigen Tradition des Divertissementchens folgend – in rheinischer Manier ad absurdum geführt.

Eine der größten ernsten Opern der Musik-Geschichte wird damit zu einer 70er-Jahre Nummern-Revue voll musikalischer Späße. Eine spannende Entdeckungsreise für Beethoven-Kenner und -Neuentdecker. Temporeiche, moderne Dialoge, intelligente Verwechslungen, Anspielungen auf aktuelle Kulturpolitik und rheinisches Zeitgeschehen lassen die tragisch-sentimentale Oper in einem ganz neuen Licht erscheinen. Traumhaft bunte Ballette wirbeln zwischen Slapstick-Spielszenen voller Situationskomik und Wortwitz hin und her. Zentrum der Geschichte sind und bleiben aber die wunderbaren Chöre, die Beethovens »Fidelio« unsterblich machen, vorgetragen von einem der größten und traditionsreichsten Männerchöre Deutschlands.

Wenn Beethoven am Schluss des Stückes auf der Bühne mit Hilfe eines Hörgeräts seine Musik zum ersten Mal selber hören kann, wird ihm ganz klar, wie er den »Fidelio« eigentlich damals hätte erzählen sollen: Er hätte ihn nicht nach Spanien verlegt, sondern in seiner Heimat, im Rheinland, verortet. Und natürlich wäre er selbst dann auch hier geblieben oder zumindest aus Wien hierher zurückgekehrt. Dann hätte Beethoven sein rheinisches Gemüt zeitlebens viel offener zeigen können. Er wäre nicht – wie häufig zu lesen – ein griesgrämiger Wiener geworden, als der er auf den meisten bekannten Bildern erscheint, sondern ein humorvoller, lächelnder Rheinländer geblieben. Und natürlich hätte er seine Oper »Fidelio am Rhing« genannt.

Besetzung

Regie & Libretto Lajos Wenzel / Musikalische Leitung Christopher Brauckmann, Steffen Müller-Gabriel, Bernhard Steiner / Musikalische Arrangements Thomas Guthoff / Choreografie Katrin Bachmann, Felix Hermes / Bühne Thomas Pfau / Kostüme Judith Peter / Licht Hans Toelstede / Gesamtleitung Jürgen Nimptsch /

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