Kalender

Juni

MO DI MI DO FR SA SO
01
StaatenHaus Saal 3 / 15:00 - 16:20
Die Zauberflöte für Kinder
02
StaatenHaus Saal 3 / 11:00 - 12:00
R(h)einhören!
03
StaatenHaus Saal 3 / 19:00 - 20:30
Podiumsdiskussion: Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben?
04 05
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:50
Die Zauberflöte für Kinder
06
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:30
My Fair Lady
07
StaatenHaus / 09:30 - 17:00
Symposium »Oper und Demenz«
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:50
Die Zauberflöte für Kinder
08
StaatenHaus Saal 3 / 15:00 - 16:20
Die Zauberflöte für Kinder
09
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 21:20
La Grande-Duchesse de Gérolstein
10
StaatenHaus Saal 3 / 15:00 - 16:20
Die Zauberflöte für Kinder
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:30
My Fair Lady
11 12
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:50
Die Zauberflöte für Kinder
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 23:00
La Grande-Duchesse de Gérolstein
13 14 15 16
StaatenHaus Saal 3 / 15:00 - 16:20
Die Zauberflöte für Kinder
StaatenHaus Saal 3 / 17:30 - 18:00
Kreatur
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 - 19:35
Kreatur
17
StaatenHaus Saal 3 / 19:00 - 19:30
Kreatur
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 21:05
Kreatur
18 19
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:50
Die Zauberflöte für Kinder
20
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 21:45
La Grande-Duchesse de Gérolstein
21
StaatenHaus Saal 3 / 18:00 - 19:20
Die Zauberflöte für Kinder
22
StaatenHaus Saal 3 / 15:00 - 16:20
Die Zauberflöte für Kinder
Baustelle Opernhaus / 20:00 - 21:15
»Je suis Jacques«
23
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:00
Pin Kaiser und Fip Husar
StaatenHaus Saal 2 / 16:00 - 19:45
La Grande-Duchesse de Gérolstein
24
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:50
Die Zauberflöte für Kinder
25
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:50
Die Zauberflöte für Kinder
Baustelle Opernhaus / 20:00 - 21:15
»Je suis Jacques«
26
Ihr Kindergarten! / 10:00 - 10:30
Pin Kaiser und Fip Husar
Ihr Kindergarten! / 11:30 - 12:00
Pin Kaiser und Fip Husar
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La Grande-Duchesse de Gérolstein
27
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28
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Die Zauberflöte für Kinder
29
Baustelle Opernhaus / 18:00 - 19:15
»Je suis Jacques«
Baustelle Opernhaus / 20:15 - 21:30
»Je suis Jacques«
30
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:00
Pin Kaiser und Fip Husar
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 - 20:30
Tosca
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Hector Berlioz

Benvenuto Cellini

Opéra comique, Pariser Fassung
Libretto von Léon de Wailly und Henri-Auguste Barbier nach Denis Dominique Farjasse
Musik von Hector Berlioz (1803 - 1869)
KÖLNER ERSTAUFFÜHRUNG
in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
mit Kurzeinführung

Do /
Sep 16 Zu dieser Veranstaltung findet eine Begleitveranstaltung statt.
StaatenHaus Saal 1 / 19:00 – 22:45 / Vorstellung / 12 € - 61 €

Begleitveranstaltung

Die Kurzeinführung zu Hector Berlioz' »Benvenuto Cellini« beginnt um 18:20 Uhr.

Inhalt

Genie und Bürgerschreck, Selbstvermarkter und krimineller Provokateur: Der schillernde Renaissance-Mensch Benvenuto Cellini steht im Mittelpunkt jenes Werks, mit dem das Künstlerdrama auf der Opernbühne Einzug hielt. Der Komponist Berlioz hatte bei der Lektüre von Cellinis autobiographischen Aufzeichnungen in dem genialen Goldschmied und Bildhauer des 16. Jahrhunderts einen seelenverwandten Vorgänger seiner selbst entdeckt, sah doch auch er sich als einen Pioniergeist, der für das unverbrüchliche Beschreiten eigener künstlerischer Wege einen hohen Zoll zu entrichten hatte und sich gleichwohl zeitlebens um konventionelle Erwartungen nicht scheren wollte. 1838 in Paris erstaufgeführt, entzieht sich dieses überbordende, mehrfach überarbeitete, alle Genre-Grenzen sprengende Werk jeglicher endgültigen Einordnung. Franz Liszt veranlasste die Partitur zu der Feststellung, diese Oper erweise sich als ein gelungenes Miteinander von »Ziselierarbeiten« und »originaler Bildhauerkunst«.

Zum dramatischen Höhepunkt gerät jene Situation in Cellinis Atelier, bei der sich der Bildhauer vor die nach menschlichem Ermessen unmögliche Aufgabe gestellt sieht, die von Papst Clemens beauftragte Perseus-Statue innerhalb eines einzigen Tages fertigzustellen. Nicht nur seine berufliche Reputation und das Glück an der Seite Teresas – der Tochter seines Hauptgegners, des päpstlichen Schatzmeisters Balducci – stehen bei diesem künstlerischen Himmelfahrtskommando auf dem Spiel, sondern gar sein Kopf. Jedes seiner bisherigen Kunstwerke, deren er habhaft werden kann, nimmt aufgrund der Materialnot den Weg in den Schmelzofen – zugunsten des EINEN, das den Höhepunkt seines bisherigen Schaffens bedeuten soll.

Inszenierung

Regisseur Carlus Padrissa über »Benvenuto Cellini«:

»Wir inszenieren nun bereits zum dritten Mal Berlioz. Bei »Benvenuto Cellini« handelt es sich dabei wohl um das Werk, das den Konventionen der Kompositionskunst am deutlichsten widerstrebt.
In unserer Inszenierung spiegeln wir die drei in sich verflochtenen Grundideen wieder, die wir aus dem Libretto herausinterpretieren. Zunächst wäre da das Volk. Dieses befindet sich inmitten der Karnevalsfestlichkeiten, die sich durch ihren Atavismus sowie uralte Bräuche auszeichnen. Des Weiteren gibt es eine spannende Liebesgeschichte und zuletzt dreht sich natürlich alles um die Autobiographie Benvenuto Cellinis, der als erster Künstler überhaupt seine eigene Lebensgeschichte niederschrieb. In seinem Werk mit dem Titel 'Leben' erzählt er von seinen Begegnungen mit florentinischen Künstlern wie Leonardo Da Vinci, Michelangelo und Piero Torrigiani. Auch die großen Mäzene, für die er gearbeitet hat, bleiben nicht unerwähnt. Dazu zählen u. a. die Familie Medici, Franz I. von Frankreich, die Päpste Clemens VII. und Paul III. sowie weitere wichtige Persönlichkeiten der Renaissance, die in den Bereichen Wirtschaft, Religion und Medien machtvolle Positionen innehatten. Die Figuren, die Benvenuto Cellini aus seinem Leben beschreibt, stehen stellvertretend für diejenigen Menschen, denen auch wir im Laufe unseres komplizierten und kurzen Lebens begegnen.
'… die böse, hinterhältige Zunge eines lächerlichen Gegners von mir tat es sich leicht, eure Heiligkeit zu erzürnen.'«

 

François-Xavier Roth, GMD der Stadt Köln und Gürzenich-Kapellmeister, steht auch im Rahmen der Wiederaufnahme dieses schillernden Meisterwerkes der französischen Opernliteratur wieder am Pult des Gürzenich-Orchesters. Die Titelpartie interpretiert erneut Ferdinand von Bothmer, Nikolay Didenko ist als Papst Clemens VII. zu erleben.

»Kommt, um was Neues zu hören!«
(Chor der Gaukler, 1. Akt)

Besetzung

Musikalische Leitung François-Xavier Roth / Inszenierung Carlus Padrissa (La Fura dels Baus) / Bühne Roland Olbeter / Kostüme Chu Uroz / Video Fritz Gnad, Alexander Rechberg / Licht Andreas Grüter / Choreografie Mireia Romero Miralles / Chorleitung Andrew Ollivant / Dramaturgie Georg Kehren /