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Juni

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Die Entführung aus dem Serail
02 03 04 05 06
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07
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Béatrice et Bénédict
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Béatrice et Bénédict
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Die Entführung aus dem Serail
13
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Béatrice et Bénédict
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Die Soldaten
15 16 17
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Béatrice et Bénédict
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Béatrice et Bénédict
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Das Ensemble präsentiert sich
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Die Soldaten
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Die Soldaten
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Die Soldaten
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StaatenHaus Saal 3 / 15:15 - 15:35
Béatrice et Bénédict
StaatenHaus Saal 2 / 16:00 - 19:00
Béatrice et Bénédict
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Hector Berlioz

Béatrice et Bénédict

Opéra-comique in zwei Akten
Libretto vom Komponisten frei nach William Shakespeares »Viel Lärm um nichts«
Musik von Hector Berlioz (1803 - 1869)
in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Entfällt

Begleitveranstaltung

Mit Kurzeinführung in Saal 3 ab 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Inhalt

»Die hervorstechendsten Merkmale meiner Musik sind leidenschaftlicher Ausdruck, inneres Feuer, rhythmischer Schwung und Unvorhersehbarkeit« äußerte sich Hector Berlioz einmal hinsichtlich der Spezifik seiner musikalischen Schöpfungen.

Berlioz, der genialische Egozentriker, der Unbequeme, der viel Geschmähte, war in seiner musikalischen Vision seiner Zeit weit voraus. Zu seinen ›überzeitlichen‹ künstlerischen Geistesverwandten zählte der unangepasste Komponist, der sich ansonsten im realen Leben allerorts von kleingeistigen und missgünstigen Spießern verfolgt fühlte, unter anderem den englischen Theaterdichter William Shakespeare (1564 – 1616), bei dem er bedauerte, ihn nicht persönlich kennengelernt zu haben, und der – wie er sich ausmalte – »vielleicht mich geliebt hätte«.

Für seine zweite Beschäftigung mit dem Theaterdichter des elisabethanischen Zeitalters nach der symphonischen Kantate »Romeo und Julia« wählte sich Berlioz die Komödie »Much ado about nothing« (»Viel Lärm um nichts«). Im Zentrum der Handlung, wie Berlioz sie sich für sein Libretto selbst bearbeitete, stehen mit Béatrice und Bénédict zwei innerhalb ihrer Umgebung durch Intelligenz und Spottlust hervorstechende Menschen, die sich gegenseitig zunächst spinnefeind sind. Durch die wohlmeinend listige Verschwörung Dritter werden sie schließlich bekehrt und dazu gebracht, sich dessen bewusst zu werden, dass sie eigentlich zusammengehören. Die beiden spitzzüngigen Titelgestalten, als Mann und Frau zwei notorisch streitlustige Vertreter ihres jeweiligen Geschlechts, kontrastieren dabei wirkungsvoll mit dem romantisch-einträchtigen Liebespaar Héro – Claudio.

Die Experimentierfreude von Hector Berlioz, was das Beschreiten neuer musikalischer Wege betrifft, fand insbesondere im Falle seiner Musiktheaterwerke zu seinen Lebzeiten nie den gebührenden Widerhall. Im August 1862 anlässlich der Eröffnung des Neuen Theaters in Baden-Baden uraufgeführt, war auch »Béatrice und Bénédict« nur eine kühle Aufnahme vergönnt. Dabei zeichnet sich diese Partitur, ganz abgesehen von der inspirierten Ouvertüre, durch eine Vielzahl kostbarer musikalischer Parts aus und ist dabei – analog dem Shakespeareschen Text – auf eine so subtile Art geistreich-witzig, dass sie von vielen Kennern heute als eine Erweiterung des Genres der opéra-comique genommen wird.

Inszenierung

Mit Hector Berlioz’ »Benvenuto Cellini« gab François-Xavier Roth im Herbst 2015 in der damit neu eröffneten Interims-Spielstätte StaatenHaus seinen funkensprühenden Einstand als Generalmusikdirektor der Oper Köln. Mit der Neuproduktion von »Béatrice et Bénédict« verbindet sich für das Kölner Publikum die Fortsetzung einer spannenden Entdeckungsreise unter dem Dirigat des französischen Maestro hinein in die Welt eines faszinierenden, immer wieder Überraschungen bereithaltenden Komponisten.

»Herr im Himmel, lass mir die Gnade widerfahren: Strafe mich nie mit einem Mann, vor allem mit keinem bärtigen!«
Béatrice, Acte I

Besetzung

Musikalische Leitung François-Xavier Roth / Inszenierung Jean Renshaw / Bühne & Kostüme Christof Cremer / Licht Andreas Grüter / Chorleitung Rustam Samedov / Dramaturgie Birgit Meyer /

Don Pedro, Befehlshaber der sizilianischen Truppen
Leonato, Gouverneur von Messina
Hero, dessen Tochter
Béatrice, Leonatos Nichte
Claudio, Adjutant Don Pedros
Bénédict, sizilianischer Offizier
Somarone, Kapellmeister
Ursule, Heros Gesellschaftsdame

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