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Nachruf auf Nello Santi 1931 - 2020

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Der große Dirigent Nello Santi, der viele Jahre lang der Oper Köln eng verbunden war, ist am 5. Februar im Alter von 88 Jahren verstorben. Mehrere Jahrzehnte lang galt er an allen großen Opernbühnen der Welt als Inbegriff eines wahrhaft ›italienischen Maestro‹. Und quasi ausschließlich das italienische Repertoire war es auch, das er über mehrere Jahrzehnte an der Mailänder Scala, der MET, bei den Salzburger Festspielen, an der Wiener Staatsoper, der Oper Zürich und an anderen großen Bühnen vertrat. Zur Oper Köln pflegte er langjährig, bereits in seinen jüngeren Jahren und bis in die 1980er-Jahre hinein, eine enge, für alle Beteiligten – insbesondere auch für das Publikum – glückliche Beziehung. In den 1970er-Jahren waren die Opern des italienischen Repertoires an der Oper Köln vorzugsweise dem italienischen ›Urgestein‹ Santi überantwortet. So erinnern sich langjährige Kölner OpernbesucherInnen noch heute gerne an Neuproduktionen jener Jahre wie »Die sizilianische Vesper«, »La Bohème«, »La Traviata«, »La fanciulla del West«, »Turandot«, »Tosca«, »Andrea Chénier« – allesamt unter der musikalischen Leitung des Maestro Santi, der aber nicht nur die Premieren, sondern auch die sonstigen Repertoire-Vorstellungen in Köln wesentlich prägte. Viele legendäre Sängernamen verknüpfen sich mit der Erinnerung an jene Zeit – und manchem ist es beispielsweise noch heute eine Erwähnung wert, dass eine italienische Primadonna wie Maria Chiara, die später für viele Opernbegeisterte den Inbegriff einer Aida verkörpern sollte, ihr höchstpersönliches Rollendebüt mit dieser Partie nirgendwo anders als an der Oper Köln erlebte – nämlich in der »Aida«-Premiere 1977, an der Seite des – ebenfalls Rollendebütanten – Robert Ilosfalvy als Radamès und natürlich mit ›Papa‹ Santi am Pult. In Köln lässt sich überreich aus Erinnerungen an diesen Dirigenten und an die Opern- und Gesangsphilosophie, die er vertrat, schöpfen. Die Oper Köln trauert um ihn.

Georg Kehren