Tatjana Gürbaca

Vita

Die gebürtige Berlinerin absolvierte ihr Regiestudium in ihrer Geburtsstadt an der Hochschule für Musik Hanns Eisler. 2000 gewann sie den renommierten Internationalen Regiewettbewerb »Ring Award« in Graz, woran sich ihre Inszenierung von Puccinis »Turandot« an der Oper Graz anschloss. Es folgten Engagements an Häusern wie der Staatsoper Unter den Linden, Deutschen Oper Berlin, Volksoper Wien, dem Theater an der Wien, der Oper Graz, Oper Leipzig, der Deutschen Oper am Rhein, dem Theater Bremen, am Festspielhaus Baden-Baden, der Norske Opera in Oslo und bei den Schwetzinger Festspielen. An der Vlaamse Opera Antwerpen/Gent inszenierte sie einen Tschaikowskij-Zyklus mit den Opern »Mazeppa«, »Eugen Onegin« und »Die Zauberin«. 2013 wurde sie in der Kritiker-Jahresumfrage der Zeitschrift »Opernwelt« für ihre Inszenierung von Richard Wagners »Parsifal« in Antwerpen zur Opernregisseurin des Jahres gekürt. Von 2011 bis 2014 war die viel gefragte Musiktheaterschaffende Operndirektorin am Staatstheater Mainz, wo sie u. a. Smetanas »Die verkaufte Braut«, Sciarrinos »Macbeth«, Verdis »Un ballo in maschera« und Scarlattis »Il Primo Omicidio overo Cain« inszenierte. Am Opernhaus Zürich war sie mit Giuseppe Verdis »Aida« und »Rigoletto« sowie Massenets »Werther« erfolgreich, an der Deutschen Oper am Rhein mit »Arabella« sowie am Nationaltheater Mannheim mit Franz Schrekers »Der ferne Klang«. An der Oper Köln gab sie 2012 im Palladium ihr Hausdebüt mit Mozarts »Così fan tutte«, gefolgt von der Kölner Erstaufführung von Johann Adolf Hasses »Leucippo« und »Jeanne d’Arc – Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna«.
Zu den Inszenierungen der näheren Vergangenheit gehören »Die Zauberflöte«, »La finta giardiniera« und »La Grand Macabre« in Zürich, »L’Invisible« in Braunschweig und »Manon« in Nürnberg.

 

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