Nikolay Borchev

Vita

Der in Belarus geborene, international viel gefragte Bariton studierte in Moskau am Tschaikowsky-Konservatorium und in Berlin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Von 2004 bis 2012 gehörte er dem Ensemble der Bayerischen Staatsoper München, von 2012 bis 2014 dem Ensemble der Wiener Staatsoper an. Er gastierte u. a. in der New Yorker Carnegie Hall als Apollo (»Apollo e Dafne«), als Pelléas (»Pelléas et Mélisande«) mit den Niederösterreichischen Tonkünstlern (Jun Märkl) im Musikverein Wien, als Nardo (»La finta giardiniera«) in Lille und Dijon,
mit »Der Kaiser von Atlantis« (Kaiser Overall), »Béatrice et Bénédict« (Claudio) und Mahler-Liedern am Theater an der Wien, als Malatesta (»Don Pasquale«) in Glyndebourne sowie als Spielmann (»Die Königskinder«) an der Oper Frankfurt.

Nikolay Borchev ist regelmäßiger Gast an allen bedeutenden Bühnen, so an der Deutschen Oper Berlin (Figaro in »Il barbiere di Siviglia«), an der Staatsoper Berlin (Eginhard in Telemanns »Emma und Eginhard«), Aeneas in »Dido und Aeneas« am Théâtre de la Monnaie in Brüssel (Moritz Stiefel in der Uraufführung von Benôit Merniers »Frühlings Erwachen«, Titelpartie in »Il ritorno d’Ulisse in patria«, Papageno in »Die Zauberflöte«, Dandini in »La Cenerentola«), am Theater Basel (Titelpartie »Orfeo«, Mercurio in »La Calisto«, Jeletzky in »Pique Dame«, Lurcanio in »Ariodante«), an der Hamburgischen Staatsoper (Figaro), der Oper Frankfurt (Dandini), der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf (Orfeo, Guglielmo), der Oper Leipzig, in Riga (Marcello in »La Bohème«), an der Ópera de Bilbao (Donald in »Billy Budd«), am Palau de les Arts Valencia (Harlekin in »Ariadne auf Naxos«), am Royal Opera House
Covent Garden (Guglielmo in »Così fan tutte« unter Sir Colin
Davis, Harlekin in »Ariadne auf Naxos«), an der Opéra Comique Paris (Aeneas in »Dido and Aeneas«) sowie bei den Festspielen in Weimar (»Deutsche Sinfonie« von Hanns Eisler), Rheingau, Schwetzingen (Josef Martin Kraus’ »Proserpina«), den Salzburger Pfingstfestspielen (Händels »Das Alexanderfest« unter René Jacobs), der Ruhrtriennale und den Festspielen Baden-Baden (Harlekin in »Ariadne auf Naxos« unter Christian Thielemann, Albert in »Werther«).

Engagements der vergangenen Jahre führten ihn u. a. an die Staatsoper Stuttgart (Titelpartie in »Eugen Onegin«), die Opéra National du Rhin (Mercurio in »La Calisto«), die Staatsoperette Dresden (Graf Danilo in »Die lustige Witwe«), die Bayerische Staatsoper (Schneidebart in »Die schweigsame Frau«) und die Opéra de Lyon (Dandini in »La Cenerentola«). Außerdem ist er ein gefragter Konzertsänger und arbeitet regelmäßig mit den bedeutendsten Klangkörpern.

Nikolay Borchev gab in der Saison 2014.15 als Kris Kelvin in Detlev Glanerts »Solaris« sein Hausdebüt an der Oper Köln. Es folgten
die Partien des Fieramosca in Berlioz’ »Benvenuto Cellini« und Marcello in »La Bohème«. In der Saison 2017.18 war er an der Oper Köln außerdem in der Titelpartie von Viktor Ullmanns »Der Kaiser von Atlantis« und als Stolzius in Bernd Alois Zimmermanns »Die Soldaten« zu erleben. In der Spielzeit 2021.22 kehrt Borchev als Der Meister / Jeschua in York Höllers »Der Meister und Margarita« an die Oper Köln zurück.

 

Vergangene Veranstaltungen