Maren Kames

Vita

Maren Kames, geboren 1984 in Überlingen am Bodensee, studierte Kulturwissenschaften, Philosophie und Theaterwissenschaften in Tübingen und Leipzig, im Anschluss am Institut für literarisches Schreiben in Hildesheim. Mit ihren Texten arbeitet sie genreübergreifend und intermedial an der Schnittstelle von Stimme, Sound und Raum. Akustische White Cubes, Live-Hörspiele und Installationen aus Text, Sound und Video wurden bisher u. a. im Haus der Kulturen der Welt Berlin, in der Galerie Johann König, auf Festivals und in Literaturhäusern vorgestellt. Ende 2016 erschien ihr literarisches Debüt »Halb Taube Halb Pfau« im Secession Verlag für Literatur. Mit seiner ins Satzbild integrierten Audio­ebene überschreitet der Text auch die Grenzen des Buches. Bereits in den Jahren vor Erscheinen erhielt sie dafür mehrere Stipendien (u. a. Gargonza Arts Stipendium 2014, Berliner Senatsstipendium und Kooperationsstipendium der Akademie Schloss Solitude). 2017 wurde »Halb Taube Halb Pfau« mit dem Düsseldorfer Poesiedebütpreis, dem Anna Seghers Preis und dem Kranichsteiner Literaturförderpreis ausgezeichnet. Maren Kames lebt als freie Autorin und Übersetzerin in Berlin. 2019 erschien ihr zweites Buch »Luna Luna«, welches mit dem Literaturpreis 2020 des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft ausgezeichnet wurde. Bei »Schnittstellen [I]« an der Oper Köln 2018 war sie im Rahmen einer Video-Audio-Installation mit dem Text »Halb Taube Halb Pfau« vertreten.

BENENNENDER KURATOR: HANNS-JOSEF ORTHEIL

 

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