Ivan Thirion

Vita

Der belgische Bariton studierte Gesang am Royal Conservatory in Brüssel unter Marcel Vanaud und vertiefte seine Studien in Genf, wo er bei Gilles Cachemaille seinen Master erhielt. Sein Operndebüt gab er als Papageno an der Opéra Royal de Wallonie-Liège.

Inzwischen war er in »Der feurige Engel« von Prokofjew unter der Leitung von Kazushi Ono in Lyon zu erleben, außerdem als Oronte in Charpentiers »Médée« unter William Christie in Zürich, als Comte de Toulouse (»Jérusalem«) an der Opéra Royal de Wallonie-Liège, als Belcore in »L’elisir d’amore« am Aalto-Musiktheater Essen, als Le Dancaïre in »Carmen« in Montpellier. Ebenso gab er sein Hausdebüt am Grand Théâtre de Genève, wo er in der Folge verschiedene Rollen sang.

2013 wurde Thirion beim 32. Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb mit dem »Wil Keune Preis« ausgezeichnet, außerdem gewann er den 2. Preis bei der 6. Auflage des Petersburger Opernwettbewerbs und war 2014 Finalist des 26. Eleanor McCollum Competition for Young Singers an der Houston Grand Opera. 2015 wurde er für das Young Singers Project bei den renommierten Salzburger Festspielen ausgewählt und war dort u. a. als Bartolo in »Il barbiere di Siviglia« zu sehen.

Von 2011 bis 2013 gehörte Ivan Thirion dem Opernstudio von Marseille (CNIPAL) an, mit dem er in zahlreichen Konzerten und Opernproduktionen auftrat, u. a. als Frank in »Die Fledermaus« und Maharadja in »L’amour masqué«. Er war zudem vom Festival de Radio France eingeladen, in Benjamin Godards »La Vivandière« zu singen. Anschließend wurde er in das Internationale Opernstudio der Oper Zürich aufgenommen, wo er als Ping in »Turandot«, Lakai in »Ariadne auf Naxos«, Bello in »La fanciulla del west«, Rodomonte in Haydns »Orlando Paladino« und Coryphée in »Le Comte Ory« neben Cecilia Bartoli auf der Bühne stand.

In der Spielzeit 2021.22 ist er an der Oper Köln unter dem Dirigat von Maestro François-Xavier Roth in der Partie des Somarone in »Béatrice et Bénédict« zu erleben.

 

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