Kalender

März

MO DI MI DO FR SA SO
01
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:40
Cäcilia Wolkenburg »Offenbach«
02
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 21:45
Karneval noch einmal klassisch
03
StaatenHaus Saal 1 / 16:00 - 19:10
Cäcilia Wolkenburg »Offenbach«
04 05
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:40
Cäcilia Wolkenburg »Offenbach«
06 07 08 09 10
StaatenHaus Saal 3 / 17:15 - 18:00
Rusalka
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 21:20
Rusalka
11 12 13
StaatenHaus Saal 3 / 18:45 - 19:10
Rusalka
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 22:50
Rusalka
14 15 16
StaatenHaus Saal 3 / 18:45 - 19:10
Rusalka
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 22:50
Rusalka
17
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 - 20:40
Fidelio
18 19 20 21
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:10
Fidelio
22
StaatenHaus / 16:00 - 17:30
Opernführung im StaatenHaus
StaatenHaus Saal 3 / 18:45 - 19:10
Rusalka
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 22:50
Rusalka
23
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:10
Fidelio
24
StaatenHaus Saal 3 / 15:15 - 15:35
Rusalka
StaatenHaus Saal 2 / 16:00 - 19:20
Rusalka
25 26 27
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:10
Fidelio
28
StaatenHaus Saal 1 / 17:00 - 18:20
Johannes Martin Kränzle im Gespräch
StaatenHaus Saal 3 / 18:45 - 19:10
Rusalka
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 22:50
Rusalka
29
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:10
Fidelio
30
StaatenHaus Saal 3 / 18:45 - 19:10
Rusalka
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 22:50
Rusalka
31
StaatenHaus Saal 3 / 18:00 - 21:00
La scuola de' gelosi

Giorgio Madia

Vita

Der gebürtige Mailänder erhielt seine Ausbildung zum Tänzer an der Ballettschule der Mailänder Scala und begann seine Laufbahn als Solotänzer bei Maurice Béjart. Ein umfangreiches klassisches und zeitgenössisches Repertoire erarbeitete er sich als Erster Solotänzer in den USA, in Italien, in der Schweiz und an der Seite von Rudolf Nurejew, der ihn verpflichtete, auf seiner mehrjährigen Weltabschiedstournee zwei Duette an seiner Seite zu tanzen. 1995 begann Giorgio Madia zu choreografieren und schuf seither nahezu 30 Ballette, überwiegend abendfüllend. Als Künstlerischer Leiter des Balletts wirkte er am Teatr Wielki Łodz, als Ballettdirektor und Chefchoreograf an der Volksoper Wien. Zehn Jahre lang war er den Seefestspielen Mörbisch als Chefchoreograf verbunden, wo er gemeinsam mit namhaften Regisseuren alljährlich eine Operette auf die Bühne brachte. Mehrfach choreografierte er die Eröffnung des Wiener Opernballs. Neben seinen Interpretationen der großen Klassiker des Ballettrepertoires – »Dornröschen«, »Nussknacker«, »Schwanensee«, »Romeo und Julia«, »La Fille mal gardée« oder »Coppélia« – stehen abendfüllende Tanzwerke, die auf individuellen Konzepten beruhen: »Nudo«, »Alice’s Wonderland«, »Cinderella«, »Chopin imaginaire«, »OZ – The Wonderful Wizard«, die Tanz­komödie »Harlekin«, die mit den Motiven der italienischen Commedia dell’arte spielt, oder »La dolce vita« zu Musik von Nino Rota als Hommage an Federico Fellinis Film. Seit 2006 führt er Regie für Oper, Operette, Musical und inszenierte, teilweise mehrfach, an der Kammeroper Wien, den Opernhäusern in Łodz und Krakau, in Dresden und Leipzig. Die wesentlichen Merkmale seiner künstlerischen Handschrift – Musikalität, Raffinesse, Humor, ein ausgeprägter Sinn für den szenischen Moment und das tänzerische Element – finden auch in seinen Arbeiten für das Musiktheater ihren unverwechselbaren Ausdruck: Er inszenierte Offenbachs »Hoffmanns Erzählungen«, die Operetten »Giuditta« und »Saison in Salzburg«, die Musicals »Ain’t misbehavin« und »Anatevka – Fiddler on the Roof«, einen Doppelabend zweier Barockopern »La Guirlande | Zéphire« von Rameau, die Kurzopern »Le pauvre matelot | Venus in Africa«, Glucks »Orpheus und Eurydike« als Ballet-Opéra oder »Der kleine Horrorladen«. Zuletzt erarbeitete er u. a. Christoph Willibald Glucks »Don Juan« als Ballett-Farce für das Staatsballett Berlin als abendfüllende Kreation. Mehrere seiner Produktionen in Polen wurden von Kritikern mit der »Goldenen Maske« als Produktion des Jahres ausgezeichnet, vom Publikum wurden in Krakau sein Ballett »Cinderella« und in Cottbus »Anatevka – Fiddler on the Roof« je zur beliebtesten Inszenierung gekürt.
An der Oper Köln zeichnete Giorgio Madia in der Spielzeit 2012.13 für die Choreografie des Musicals »My Fair Lady« verantwortlich, das in der Spielzeit 2018.19 wieder aufgenommen wird. Zudem ist er als Choreograf bei der Produktion »Im Weißen Rössl« tätig.

 

Veranstaltungen mit Giorgio Madia

Vergangene Veranstaltungen