Genoël von Lilienstern

Vita

Genoël von Lilienstern, geboren 1979 in Monschau/Eifel, arbeitet in den Bereichen von instrumentaler Komposition, Musiktheater und Installation. Seine Werke reichen von Orchesterstücken mit Vintage-Synthesizern, abendfüllenden Musiktheaterwerken hin zu Solostücken und experimentellen Performances. Seine Arbeit schafft Verbindungen zwischen einem formal-strukturellen Denken, der Verwendung von audio-visuellen Collagetechniken und dem Interesse für die sozialen Kontexte von Musik. Für die Biennale München komponierte Genoël von Lilienstern 2016 die Oper »Speere Stein Klavier«. Ende Mai 2018 wird in den Berliner Sophiensälen das Musiktheater »The Aids Follies« uraufgeführt. Als Gewinner des Ring.Award.off schuf er die Operninstallation »Rigolator«, für die er auch einen Preis der Komischen Oper Berlin erhielt. Er arbeitete mit Ensembles wie dem Ensemble Intercontemporain, dem SWR Orchester, den Stuttgarter Vocalsolisten, Phoenix16, dem Ensemble Garage und dem Mivos Quartett zusammen. Seine Werke wurden auf internationalen Festivals wie dem Ultraschall Festival Berlin, dem Éclat Festival Stuttgart, beim MARS Festival L.A. oder Qubit New York aufgeführt. Genoël von Lilienstern studierte Komposition bei Younghi Pagh-Paan, Hanspeter Kyburz und Klarenz Barlow in Bremen, Berlin und Den Haag. 2012 erhielt er den Gargonza Arts Award, 2013 war er Stipendiat der Cité des Arts Paris und 2017 der Villa Aurora, Los Angeles. Bei »Schnittstellen [I]« an der Oper Köln 2018 war er mit der Komposition »Voz Comercial Femenina« vertreten.

BENENNENDER KURATOR: PETER EÖTVÖS

 

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