Frank van Hove

Vita

Nach seinem Diplomabschluss in Theologie und Philosophie widmete sich der aus Bonn stammende Bassist dem Gesangs- und Schauspielstudium. Nach seiner Ausbildung bekam er Engagements an den Opernhäusern von Dessau, Braunschweig und am Nationaltheater Mannheim. Besonders in Mannheim konnte sich van Hove ein breitgefächertes Repertoire aneignen. Zu diesem gehören Gurnemanz (»Parsifal«), Ochs (»Der Rosenkavalier«), Pogner (»Die Meistersinger von Nürnberg«), Daland (»Der fliegende Holländer«), Leporello (»Don Giovanni«), Don Alfonso (»Così fan tutte«) und Sarastro (»Die Zauberflöte«). Seit 2011 ist er freischaffend tätig. Zu Gast war er in »Das schlaue Füchslein« an der Komischen Oper Berlin, als Wassermann (»Rusalka«) an der Volksoper Wien, als Gurnemanz an der Königlichen Oper Kopenhagen sowie am Theater Freiburg, außerdem mit dem Balthasar Neumann Ensemble als Christus in der Matthäus-Passion unter Kent Nagano in Brasilien sowie an der Opéra de Lyon in Frank Martins »Le vin herbé«. In der jüngeren Zeit gastierte er u. a. am Teatro alla Scala in Mailand und am Théâtre des Champs-Elysées als Kuno (»Der Freischütz«), in Tokyo und bei der Ruhrtriennale als Fasolt (»Das Rheingold«), in Freiburg als Pförtner in Korngolds »Das Wunder der Heliane«, in Sofia mit Beethovens »Missa solemnis«, mit Mahlers 8. Symphonie in Graz sowie als Gurnemanz (»Parsifal«) in Norwich und am Badischen Staatstheater Karlsruhe.
An der Oper Köln stellte er sich 2018 als Wesener in Bernd Alois Zimmermanns »Die Soldaten« erstmals vor.

 

Veranstaltungen mit Frank van Hove

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