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Dorrit Bauerecker

Vita

Dorrit Bauerecker ist Pianistin und Akkordeonistin. Im Feld der zeitgenössischen Musik, dem ein großer Teil ihrer Aktivitäten zugehört, ist die gleichberechtigte Kombination von Klavier und Akkordeon ihr Alleinstellungsmerkmal. Speziell für sie geschriebene Auftragskompositionen verleihen ihren Soloprogrammen eine besondere Note. Charakteristisch für die Inszenierung ihrer Programme ist außerdem ein wachsender Anteil performativer Elemente und der Einsatz von Zusatzinstrumenten, wie beispielsweise in ihrem Programm onemanband. Beim WDR hat sie ihr Soloprogramm INNER CITIES eingespielt, das 2017 bei Kaleidos Musikeditionen auf CD erschienen ist. Sie ist als Stipendiatin der Alfred-Töpfer-Stiftung 2019 Teilnehmerin der Sommerakademie concerto21 gewesen.
Dorrit Bauerecker verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit Manos Tsangaris, in dessen Musiktheaterproduktionen sie vielfach mitgewirkt hat. Sie war u.a. bei den Donaueschinger Musiktagen und den Wittener Tagen für Neue Musik zu hören sowie auf Festivals für zeitgenössische Musik in Luxemburg und Belgien. Projekte mit Ensembles wie hand werk, Kammerelektronik und Electronic ID führten u.a. zu Auftritten beim Festival Acht Brücken, der Muziekbiennale Niederrhein und der Soundtrack Cologne sowie Konzertreisen nach China, Singapur und Australien.
Mit der Sängerin/Performerin Barbara Schachtner hat sie 2015 das Ensemble INTERSTELLAR 2 2 7 gegründet und entwickelt mit ihr zusammen choreographierte, interdisziplinäre Musikproduktionen, in denen sich humoristische Ansätze, Überzeichnungen und poetische Momente abwechseln und zu einer ungewöhnlichen Ästhetik führen.
Dorrit Bauerecker hat intermediale Improvisationsprojekte, u.a. mit dem Ensemble Nowist realisiert, mehrfach im Rahmen des Frischzelle Festival sowie dem nxnw festival und beim Frauenfilmfestival Dortmund. In der Theatergruppe Generationenkomplott ist sie als Musikerin und Arrangeurin seit 1999 mit mehreren musikalisch-kabarettistischen Programmen deutschlandweit unterwegs. Sie ist außerdem Gründungsmitglied des Sextetts Die Rheinsirenen, dem sie bis 2018 angehörte.
Ihr Klavierstudium hat Dorrit Bauerecker an den Hochschulen für Musik in Hannover und Köln absolviert, u.a. bei Prof. Pi-Hsien Chen, wo sie 2001 ihr künstlerisches Diplom erwarb. Ihre pianistische Laufbahn beeinflussten außerdem Hans-Dieter Meyer-Moortgat, Prof. Konstanze Eickhorst und Prof. David Wilde. Ergänzt wurde ihre klassische Ausbildung u.a. durch Meisterkurse bei Prof. Peter Feuchtwanger, Prof. Pavel Gililov und Prof. Konrad Elser. Zu den wichtigsten Einflüssen im improvisatorischen Bereich gehört der Unterricht bei dem brasilianischen Pianisten Paulo Alvares.

 

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