Dmytro Popov

Vita

Mit der lyrischen Tenorpartie des Lenskij in »Eugen Onegin« verband sich das Debüt des ukrainischen Tenors am Nationaltheater Kiew. Der Gewinn des Plácido Domingo-Operalia-Wettbewerbs 2007 markierte den Beginn seiner glänzenden Karriere, die ihn – zumeist im italienischen Repertoire – u. a. an das Royal Opera House Covent Garden London, das Mariinsky Theater in St. Petersburg, die Deutsche Oper Berlin, Bayerische Staatsoper München, Wiener Staatsoper, Metropolitan Opera, die Semperoper Dresden, an das Sydney Opera House und das Teatro dell, Opera di Roma führte. Mittlerweile gilt er als einer der bemerkenswertesten Tenöre unserer Zeit. Sein Repertoire umfasst Rollen wie Andrei in Tschaikowskijs »Mazeppa«, Rodolfo in Puccinis »La Bohème«, Edgardo in Donizettis »Lucia di Lammermoor«, Don José in Bizets »Carmen«, Cavaradossi in »Tosca«, Nemorino in »L’elisir d’amore« sowie Alfredo in »La Traviata«.

An der Oper Köln debütierte er in der Spielzeit 2014.15 in der Partie des Godefroy de Vaudemont in konzertanten Aufführungen von Tschaikowskijs »Jolanthe« in der Kölner Philharmonie. 2016 kehrte er als gefeierter Caravadossi in »Tosca« im StaatenHaus an die
Oper Köln zurück. Im Mai 2018 leitete er an der Oper Köln eine Gesangs-Meisterklasse und kehrte 2019 mit Auftritten als Prinz in der Kölner Erstaufführung von Dvořáks »Rusalka« sowie als Don José in Bizets »Carmen« hierhin zurück. Als Prinz in »Rusalka« ist er auch in der Saison 2021.22 wieder in Köln zu Gast.

 

Vergangene Veranstaltungen