Daphné Hejebri

Vita

Daphné Hejebri studierte bereits mit fünfzehn Jahren zunächst Violine und wurde noch während der Zeit ihrer Ausbildung in die Kompositionsklasse von Arnaud Petit am Conservatoire de Grenoble aufgenommen. Schon früh wurde sie mit Preisen ausgezeichnet und alsbald nahm sie Studien bei Philippe Manoury und Daniel D’Adamo auf, die sie an die Académie Supérieure de Musique de Strasbourg führten. Nach dem Abschluss ihres Bachelor-­Studiums ging sie nach Montréal und studierte an der McGill University bei Philippe Leroux. Sie wurde mit der Max Stern Fellow-Music Scholarship ausgezeichnet. Für die Komponistin und Multi-Instrumentalistin Daphné Hejebri ist die Auszeichnung mit dem Gargonza Arts Award, insbesondere unter dem diesjährigen Motto, ein Glücksfall. In der Begegnung und Auseinandersetzung mit anderen Künsten und Künstler*innen verschiedener Kulturen kann die Komponistin mit väterlicherseits iranischen Wurzeln eine produktive Vielfalt an Anregungen für ihre Arbeit erwarten – nicht zuletzt durch das Zusammentreffen mit einer israelischen Literatin (Liat Fassberg), die ebenfalls Preisträgerin des Gargonza Arts Award 2020 ist. In einem »Crossover« der Künste sucht Daphné Hejebri eine Annäherung, ja eine »Verschmelzung« des Hörens (von Musik) und des Sehens (in der Bildenden Kunst) und damit die tendenzielle Auflösung der Grenze zwischen der Wahrnehmung von Kunst in der Zeit (Musik und Film) und im Moment (Anschauung eines Kunstwerks als Objekt).

BENENNENDER KURATOR: PHILIPPE MANOURY

 

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