Constantin Trinks

Vita

Geboren in Karlsruhe, studierte Constantin Trinks Dirigieren bei Wolf-Dieter Hauschild und Klavier bei Günter Reinhold an der Musikhochschule seiner Heimatstadt. Wertvolle musikalische Anregungen erhielt er von Thomas Hengelbrock und Christian Thielemann, die wichtige Einsichten der historischen Aufführungspraxis mit einer starken romantischen Linie verbinden. Er ist regelmäßig als Gastdirigent in den Opernhäusern der Welt unterwegs. Zu den Opernhighlights der letzten Spielzeiten zählen die »Ring«-Trilogie (eigens für das Theater an der Wien von Tatjana Gürbaca, Bettina Auer und Constantin Trinks konzipiert, in Zusammenarbeit mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien und dem Arnold Schoenberg Chor), »Così fan tutte« und »Arabella« an der Bayerischen Staatsoper sowie »Tristan und Isolde« am Staatstheater Kassel. Zudem dirigierte er »Der fliegende Holländer« an der Dresdner Semperoper, »Tannhäuser« in Tokyo, Straßburg, an der Deutschen Oper Berlin und in Frankfurt sowie Wagners Jugendoper »Das Liebesverbot« bei den Bayreuther Festspielen und an der Opéra national du Rhin in Straßburg sowie »The Turn of the Screw« an der Seattle Opera, »Die lustige Witwe« am Teatro dell’Opera di Roma, »Die Entführung aus dem Serail« und »Arabella« an der Bayerischen Staatsoper, »Lohengrin« am Nationaltheater Prag und »Euryanthe« am Theater an der Wien. Engagements im Orchesterbereich beinhalteten Konzerte mit dem Orchestre philharmonique de Strasbourg, dem Orchestre de chambre de Paris, dem hr-Sinfonieorchester, dem ORF Radio-Sinfonieorchester Wien im Brucknerhaus Linz, dem Vancouver Symphony Orchestra, den Dresdner Philharmonikern, dem Orchester der Den Norske Opera und dem Mozarteumorchester Salzburg, mit welchem er eine Live-Aufnahme von Hans Rotts »1. Sinfonie« einspielte, die mit dem »ECHO-Klassik« ausgezeichnet wurde. Trinks wurde 2002 zum Kapellmeister des Saarländischen Staatstheaters berufen, in welchem er innerhalb weniger Jahre zur Position des Interim-Generalmusikdirektors aufstieg, die er von 2006 bis 2009 ausfüllte. In dieser Zeit dirigierte er Luigi Nonos »Intolleranza 1960«, »La Bohème«, »Don Giovanni«, »Die Zauberflöte«, »Das Rheingold«, »Lohengrin«, »Salome«, »Carmen«, »Don Carlo«, »La Traviata«, »Cavalleria rusticana«/»I pagliacci«, »Kullervo«
(Sallinen) und die europäische Erstaufführung von Tan Duns »The First Emperor«, womit er die Vielseitigkeit seines Repertoires unter Beweis stellte. 2009 wurde Trinks zum Generalmusikdirektor am Staatstheater Darmstadt ernannt, wo er nicht nur seinen ersten hochgelobten »Der Ring des Nibelungen«, sondern auch die »Meistersinger von Nürnberg«, »Parsifal«, »Fidelio«, »Aida« und die Uraufführung von Carl Orffs Frühwerk »Gisei« in Kombination mit »De temporum fine comoedia« gestaltete. An der Oper Köln gab er in der Saison 2019.20 als Musikalischer Leiter in der Wiederaufnahme von »La Bohème« sein Hausdebüt.

 

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