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Ante Jerkunica

Vita

Der gebürtige Kroate ist derzeit einer der gefragtesten Bässe auf internationalen Bühnen. Von 2006 bis 2008 war er im Ensemble der Deutschen Oper Berlin, wo er als Stipendiat seine ersten Erfahrungen gesammelt hatte. Dort sang er viele Partien seines Repertoires, u. a. Sarastro (»Die Zauberflöte«), Banco (»Macbeth«), Gremin (»Eugen Onegin«), Sparafucile (»Rigoletto«), Marcel (»Les Huguenots«) und Pimen (»Boris Godunow«). Auch viele Wagner-Partien durfte er dort erstmals interpretieren – Fafner, Daland, Landgraf, Marke.

2005 gewann Ante Jerkunica den 1. Preis beim 1. Nationalen Gesangswettbewerb in Zagreb, 2007 vertrat er sein Heimatland beim BBC Cardiff Singer of the World.

Ante Jerkunica gastierte wiederholt bei den Salzburger Festspielen. Er sang an den Staatsopern Hamburg, München und Berlin, außerdem in Frankfurt (Hunding in »Die Walküre«). Er war Gast am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, an der Opéra Lyon, am Grand Teatre del Liceu in Barcelona, in Bilbao, an der Nederlandse Opera Amsterdam, Opéra Bastille Paris, am Teatro Real Madrid und an der Opéra du Rhin in Straßburg. Eine enge Verbindung ergab sich zur Vlaamse Opera, wo er die Partien des Sarastro in »Die Zauberflöte«, Marke in »Tristan und Isolde«, Chowantschina und Landgraf in »Tannhäuser« sang. 2017 erfolgte mit seiner Interpretation des Sarastro in »Die Zauberflöte« sein erfolgreiches US-Debüt an der Seattle Oper.

In der Berliner Philharmonie und am Teatre del Liceu sang er unter Ingo Metzmacher Dvořáks »Requiem«, in Basel Verdis »Requiem«. Unter Semyon Bychkov debütierte er im August 2017 in der Royal Albert Hall London im Rahmen der BBC Proms. 2020 gab er sein Rollendebüt als Gurnemanz in »Parsifal« an der Opéra du Rhin Strasbourg.

An der Oper Köln war er bereits u. a. als Großinquisitor in »Don Carlos« und als Fafner in »Das Rheingold« und »Siegfried« zu hören. In der Saison 2017.18 sang er hier die Titelpartie in Rossinis »Mosè in Egitto«.

 

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