Anne-Catherine Gillet

Vita

Anne-Catherine Gillet stammt aus Belgien und wurde bereits früh von der Leitung der Opéra Royal de Wallonie entdeckt. Dort konnte Sie in verschiedenen Partien auftreten und bald schon setzte sie ihre Karriere an renommierten Opernhäusern – so zum Beispiel dem Théâtre du Capitole und der Opéra National de Paris – fort.

In ihren ersten Jahren sang sie die Sophie in »Werther«, Musetta in »La Bohème«, Sophie in »Der Rosenkavalier« und Sœur Constance in »Dialogues des Carmélites«. Anne-Catherine Gillet pflegt eine besondere Zuneigung für das französische Repertoire des 19. Jahrhunderts und debütierte in den Rollen des Cendrillon von Massenet im Théâtre de la Monnaie, der Juliette in Tours, der Manon in Lausanne und der Leïla (»Les Pêcheurs de perles«) in Lüttich und an der Oper Angers-Nantes. Bei verschiedener Gelegenheit arbeitete sie mit namhaften Dirigenten wie John Eliot Gardiner, Laurent Gendre, Emmanuelle Haïm, Philippe Jordan, Kent Nagano, Antonio Pappano, Michel Plasson, Georges Prêtre und Carlo Rizzi zusammen.

Zu den Höhepunkten der letzten Zeit gehören die Partien des Oscar in »Un Ballo in maschera« in den Chorégies d'Orange, der Pamina (»Die Zauberflöte«) in Lüttich, Nizza und Marseille sowie der Norina (»Don Pasquale«) in Brüssel und Hero (»Béatrice et Benedict«) im Théâtre de la Monnaie und beim Festival von Glyndebourne. In der Saison 2020.21 wird Anne-Catherine Gillet in der Rolle der Marguerite in der Neuproduktion von Gounods „Faust“ auftreten.

 

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