Andreas Eduardo Frank

Vita

Andreas Eduardo Frank, geboren 1987, ist Komponist, Medienkünstler und Performer. Sein vielseitiges Oeuvre ist durch die enge Zusammenarbeit mit anderen jungen Musikern und Künstlern auf internationaler Ebene geprägt. Frank arbeitet in seinen Werken an der Schnittstelle zwischen real und virtuell, zwischen Musik, Performance, Video und Theater. Seinen Stücken geht meist eine poetische ›Überidee‹ voran, die sich auf komische bis nihilistische Weise in der Musik kontextualisiert. Er spielt gerne mit Absurdität und Humor, möchte auf virtuose Weise mit dem glitzern, was nicht glänzt, mit seiner Musik Gedankenschlösser bauen – ohne Furcht, diese anschließend niederzureißen, um aus deren Schutt einen genuinen Musikbegriff abzuleiten, der mutig mit anderen Disziplinen flirtet. Die enge Zusammenarbeit mit Interpret*innen und Kollaborationen mit anderen Künstler*innen führten zu zahlreichen Aufführungen seiner Werke im europäischen Raum, in Asien sowie in Amerika. Er wurde mehrfach für sein Schaffen ausgezeichnet. Er war unter anderem Stipendiat der Akademie Musiktheater heute, für den Gargonza Arts Award 2016 nominiert, ausgewählt für das MATA Festival 18 in New York, Preisträger des Protonwerks-No.6, außerdem nominiert für das Stipendium Progetto Positano (2018) der EVS-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Ensemble Mosaik. Bei »Schnittstellen [I]« an der Oper Köln 2018 war er mit der Komposition »Bassgott 3000« vertreten.

BENENNENDER KURATOR: ROBERT HP PLATZ

 

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