Gioacchino Rossini
Tancredi
Termine und Tickets
Tancredi
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Melodramma eroico in zwei Akten

Libretto von Gaetano Rossi

Eine Produktion der Bregenzer Festspiele

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Beschreibung

Es ist ein packender Opernthriller der Gefühle, mit dem sich der erst 21-jährige Gioacchino Rossini 1813 von Venedig aus an die Spitze der italienischen Komponisten katapultierte: Amenaide soll dem Willen ihres Vaters gehorchen und einen Mann heiraten, den sie nicht liebt. Damit leistet sie ihren Beitrag, den Machtkampf zwischen zwei verfeindeten Familien in ihrer Heimatstadt zu beenden. Amenaide, zwischenzeitlich als Verräterin verdächtigt und mit dem Tode bedroht, liebt allerdings Tancredi, der unerkannt in seine Heimatstadt zurückkehrt, von der Zwangsverlobung erfährt und den Nebenbuhler tötet. Doch das vertrauensvolle Verhältnis zu Amenaide ist dahin, Tancredi ist verzweifelt und möchte den Tod finden. Obwohl ein Frühwerk, zeugt TANCREDI mit schwungvollen Melodien und rauschenden Finali vom musikalischen Einfallsreichtum Rossinis. Es sind dabei vor allem die Soloszenen, in denen das Werk auf die Höhepunkte zusteuert. Mit der eingängigen Cabaletta des Titelhelden „Di tanti palpiti“ enthält das Werk einen regelrechten Opernschlager, der in Italien sogar den Status eines Volksliedes einnimmt. Die männliche Hauptfigur Tancredi ist dabei übrigens mit einer Mezzosopranistin besetzt, einer „Hosenrolle“, wie sie für das frühe 19. Jahrhundert noch charakteristisch ist. Musikalisch hat TANCREDI aber weit mehr zu bieten als diesen einen großen Hit. Rossini entwickelte mit seinem sogenannten „Rossini-Code“ auch hinsichtlich der Form neue Wege für die romantische italienische Oper – oft folgen dabei ein Tempo d’attacco, ein Adagio, ein Tempo di mezzo und eine Cabaletta aufeinander. Die erfolgreiche Produktion der Bregenzer Festspiele aus dem Jahr 2024 in der Regie von Jan Philipp Gloger wird nun in Köln präsentiert. Jan Philipp Gloger, zuletzt in Köln für die Regie von EIN MASKENBALL zu Gast, lenkt den Fokus seiner Inszenierung auf die Liebe zweier Frauen, die in einer Clan- und Machowelt wenig Chance auf Selbstverwirklichung haben. Die Musikalische Leitung hat George Petrou inne.

mitwirkende

Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühne
Lichtdesign
Kampfchoreografie
Chorleitung
Dramaturgie
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*Die tagesaktuelle Besetzung entnehmen Sie bitte den jeweiligen Terminen

    Amenaide und Tancredi stehen in einer angespannten Szene nebeneinander. Amenaide lehnt an einer Wand und blickt besorgt zur Seite, während Tancredi, dunkel gekleidet mit Lederjacke und Kopftuch, aus einem Schattenbereich hervortritt. Die beiden halten sich an den Händen, was ihre enge Verbindung unterstreicht. Die reduzierte, moderne Bühnenausstattung und das gedämpfte Licht verleihen der Szene aus Rossinis Oper Tancredi an der Oper Köln eine intime und dramatische Atmosphäre.
    Amenaide aus Rossinis Tancredi steht allein in ihrem Zimmer neben einem Bett, die Hände an die Brust gelegt. Das Zimmer ist schlicht eingerichtet und wird von warmem Licht erhellt. Im Hintergrund sind ein Kreuz an der Wand, eine Lichterkette und persönliche Gegenstände zu sehen. Rechts davon drängt sich der Chor der Oper Köln dicht zusammen in einem angrenzenden Raum und blickt gespannt in ihre Richtung. Die Gegenüberstellung von Amenaides privatem Rückzugsort und der beobachtenden Menschenmenge verdeutlicht ihren inneren Konflikt, die soziale Kontrolle durch ihr Umfeld und die Ausweglosigkeit ihrer Situation.
    Tancredi aus Rossinis Tancredi hockt in dunkler Kleidung mit Kapuze und Stiefeln verborgen in einer Ecke der Bühne. Die Figur lehnt an einer Hausfassade mit Balkon und blickt aufmerksam in den Raum, als würde sie beobachtet werden oder sich verstecken. Das gedämpfte Licht hebt Tancredi aus der ansonsten dunklen Umgebung hervor. Die Szene vermittelt Anspannung, Isolation und die Unsicherheit eines Lebens im Verborgenen. Die moderne Inszenierung verortet die Handlung in einem von Gewalt und rivalisierenden Clans geprägten Umfeld.
    Auf einer Opernbühne stehen Argirio und Orbazzano aus Rossinis Tancredi im Mittelpunkt einer Gruppenszene. Argirio trägt Jeans und ein graues T-Shirt, Orbazzano eine militärisch anmutende Kleidung mit Weste und Stiefeln. Gemeinsam heben sie die verschränkten Arme als Zeichen von Zusammenhalt und Macht. Hinter ihnen versammelt sich eine Gruppe weiterer Personen. Das Bühnenbild zeigt die Fassade einer großen Villa mit hohen Türen und verleiht der Szene die Atmosphäre eines von rivalisierenden Clans geprägten Milieus. Die Inszenierung verlegt die Handlung in die Welt eines Drogenkartells und betont Themen wie Loyalität, Gewalt und Machtstrukturen.
    Orbazzano und Isaura aus Rossinis Tancredi befinden sich in einer schlicht eingerichteten Küche. Orbazzano sitzt in militärisch anmutender Kleidung an einem Esstisch, während Isaura sich ihm mit entschlossener Haltung über den Tisch hinweg zuwendet. Zwischen ihnen stehen ein Weinflasche, Gläser und Essgeschirr. Die geflieste Küchenwand, ein Schrank und alltägliche Gegenstände schaffen eine häusliche Atmosphäre, die im Kontrast zur angespannten Stimmung der Szene steht. Die Darstellung vermittelt einen intensiven Konflikt und die Machtverhältnisse innerhalb der von Gewalt und Clanstrukturen geprägten Welt dieser Inszenierung.
    Tancredi aus Rossinis Tancredi steht im Mittelpunkt einer Gruppe von Menschen. Die Figur trägt dunkle Kleidung mit Kapuzenjacke, Lederjacke, Handschuhen und einem blauen Kopftuch. Mit ernstem, konzentriertem Blick schaut Tancredi nach oben, während die Personen im Hintergrund unscharf bleiben. Das Bühnenlicht lenkt die Aufmerksamkeit auf die isoliert wirkende Figur und unterstreicht ihre innere Anspannung. Die Szene vermittelt Entschlossenheit, Einsamkeit und die ständige Gefahr eines Lebens im Verborgenen innerhalb der von rivalisierenden Clans geprägten Welt dieser Inszenierung.
    Mehrere Stuntdarsteller stellen auf der Bühne eine heftige körperliche Auseinandersetzung dar. Während eine Person am Boden liegt, bewegen sich die anderen mit ausgreifenden Gesten und angespannten Körperhaltungen aufeinander zu. Im Hintergrund beobachten Roggiero und Mitglieder des Chors der Oper Köln das Geschehen. Das Bühnenbild zeigt die Villa der Inszenierung mit Säulen und offenen Durchgängen. Die Szene vermittelt Gewalt, Chaos und die Eskalation eines Konflikts innerhalb der von rivalisierenden Clans geprägten Welt von Rossinis Tancredi.
    Auf der Bühne versammeln sich Argirio, Isaura, Roggiero, Tancredi, Orbazzano und der Chor der Oper Köln zu einer großen Ensembleszene aus Rossinis Tancredi. Die Figuren stehen vor der Fassade einer Villa mit Rundbögen und religiösem Bildnis im Hintergrund. In der Mitte befinden sich festlich geschmückte Stühle und Blumenschmuck, die auf eine Zeremonie oder Feier hinweisen. Während einige Figuren angespannt nach vorne blicken, kniet eine Person mit Blumen am Bühnenrand. Tancredi steht in dunkler Kleidung etwas abseits der Gruppe.
    Auf der Bühne einer kirchenähnlichen Kulisse stehen Isaura, Amenaide, Argirio und Roggiero gemeinsam mit dem Chor der Oper Köln. Im Mittelpunkt befindet sich die weiß gekleidete Braut Amenaide, umgeben von Hochzeitsgästen. Hinter der Gruppe ist ein großes religiöses Gemälde zu sehen. Die Szene zeigt einen feierlichen Moment aus Rossinis Oper Tancredi.
    Amenaide und Argirio stehen in einem kargen Innenraum einander gegenüber. Amenaide trägt ein aufwendiges weißes Brautkleid und wirkt angespannt. Argirio, in weißem Sakko mit rotem Hemd, gestikuliert energisch und hält einen Gegenstand in der erhobenen Hand. Die düstere Bühnenkulisse mit Wandlampen und religiösem Bild unterstreicht die konfliktreiche Stimmung der Szene aus Rossinis Oper Tancredi an der Oper Köln.
    Amenaide und Tancredi begegnen sich in einer intensiven, emotional aufgeladenen Szene. Tancredi, in dunkler Kapuzenjacke und Lederjacke gekleidet, hält Amenaides Hand und berührt ihren Hals, während sich die beiden dicht gegenüberstehen und einander in die Augen blicken. Amenaide trägt ein geblümtes Oberteil und Jeans. Die moderne Bühnenausstattung mit Stühlen, Lampen und verstreuten Gegenständen bildet den Hintergrund dieser intimen Szene aus Rossinis Oper Tancredi an der Oper Köln.
    Orbazzano und Argirio aus Rossinis Tancredi stehen in einem Wohnraum einander zur Seite. Orbazzano hält ein Dokument in der Hand, während Argirio mit energischer Geste auf etwas außerhalb des Bildes deutet. Beide wirken angespannt und befinden sich offenbar in einer hitzigen Auseinandersetzung oder Diskussion. Im Hintergrund sind eine religiöse Darstellung, Wandlampen und weitere Personen zu erkennen. Die Szene vermittelt Machtkampf, Misstrauen und die zunehmende Eskalation des Konflikts innerhalb der von Gewalt und Clanstrukturen geprägten Welt dieser Inszenierung.
    Tancredi und Orbazzano aus Rossinis Tancredi stehen sich in einer dramatischen Konfrontation gegenüber. Während Orbazzano in militärisch anmutender Kleidung den Oberkörper zurückwirft und die Arme ausbreitet, wendet sich Tancredi in dunkler Lederjacke und mit blauem Kopftuch energisch zu ihm. Eine weitere Person beobachtet die Szene aus nächster Nähe. Das kalte Bühnenlicht, die kahlen Wände und die angespannten Körperhaltungen verstärken die Wirkung des Moments. Die Szene vermittelt Eskalation, Machtkampf und die Zuspitzung des Konflikts zwischen den Figuren.
    Argirio und Tancredi aus Rossinis Tancredi stehen sich in einer nächtlich wirkenden Szene gegenüber. Argirio trägt Jeans, T-Shirt und eine Goldkette, während Tancredi in dunkler Kleidung mit Lederjacke und Kopftuch an einer Hauswand lehnt. Zwischen den beiden herrscht spürbare Spannung: Argirio blickt Tancredi eindringlich an und hält einen Gegenstand in der Hand, während Tancredi mit ernstem Ausdruck reagiert. Das gedämpfte Licht und die enge räumliche Situation unterstreichen die Bedrohlichkeit des Moments. Die Szene vermittelt Misstrauen, Konflikt und die Gefahr, die mit Tancredis verborgenem Leben verbunden ist.

Termine und Tickets

Juni 2026

21 / 06
Tancredi
Gioacchino Rossini
So., 18:00 bis 21:00 Uhr, StaatenHaus Saal 2

Premiere

Bitte beachten Sie: Diese Vorstellung wurde vom 20. Juni auf den 21. Juni 2026 verlegt.

Mehr Infos und Besetzung
23 / 06
Tancredi
Gioacchino Rossini
Di., 19:30 bis 22:30 Uhr, StaatenHaus Saal 2
Mehr Infos und Besetzung
25 / 06
Tancredi
Gioacchino Rossini
Do., 19:30 bis 22:30 Uhr, StaatenHaus Saal 2
Mehr Infos und Besetzung
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Pressestimmen

  • KSTA und KR, Olaf Weiden, 22. Juni 2026
  • OMM, Thomas Molke, 22. Juni 2026
  • Opernfreund, Sebastian Jacobs, 22. Juni 2026
Non sa comprendere il mio dolor, chi in petto accendersi non sa d’amor.

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