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Richard Wagner

Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg

Große romantische Oper in drei Aufzügen
Libretto und Musik
von Richard Wagner (1813 - 1883)

So /
Sep 17
StaatenHaus Saal 1 / 19:00 – 22:45 / Premiere / 16 € - 125 €
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Inhalt

In der Lebenskrise des Minnesängers Tannhäuser offenbart sich der Konflikt zweier Prinzipien, die ihre Verwirklichung in streng voneinander getrennten Welten erfahren und jeweils von einer Frau repräsentiert werden:

In der Welt der Wartburg mit Elisabeth als weiblicher Lichtgestalt gefällt man sich im Besingen von Idealen und in einer auf sittliche Sublimierung angelegten Lebens­weise. Im Venusberg wird dem Hedonismus und der Ich-­Erfahrung gehuldigt, die Bewusstseinserweiterung im Rausch gesucht und der Sex vergöttlicht. Tannhäuser, gleichermaßen mit künstlerischem Genie wie mit der Fähigkeit zum Genuss begabt, hat es in jeder dieser beiden Welten weit gebracht – und dabei zugleich die jeweiligen Unzulänglichkeiten dieser Lebenskonzepte an sich selbst erfahren. Sein Versuch, sich dem von ihm empfundenen Wahn des Venusbergs zu entziehen und in die Sphäre seiner Seelenfreundin Elisabeth zurückzukehren, scheitert skandalös, als er sich während des Sängerwettbewerbs auf der Wartburg zu einer Eloge auf Venus hinreißen lässt. Damit führt er nicht nur seinen Ausschluss aus der Gesellschaft herbei, sondern zerstört auch das Leben der geliebten Freundin. Von nun an ist für Tannhäuser keine Welt mehr greifbar, in der zu leben für ihn eine Perspektive darstellen könnte.

In seinem Künstlerdrama stellt Richard Wagner einen charismatischen Charakter in den Mittelpunkt, dessen Aufbegehren gegen überlebte Normen und verbrämte Konventionen auf der einen Seite ihre Berechtigung hat, auf der anderen Seite, qua Überstrapazierung, die Gefahr des Selbstverlustes in sich trägt.

Wagners Beschäftigung mit dem Stoff dokumentiert sich in den verschiedenen Ver­sionen, die er von dieser Oper vorlegte, und sie fand nie wirklich ein Ende. »Ich bin der Welt noch einen Tannhäuser schuldig«, äußerte er noch kurz vor seinem Tod.

Inszenierung

Generalmusikdirektor François­-Xavier Roth wird Richard Wagners »Schmerzens­kind« in der puristischen Dresdener Urfassung von 1845 dirigieren. Der britische Allround­-Künstler und Ästhet Patrick Kinmonth, an der Oper Köln zuletzt mit »Die Gezeichneten« und »Solaris« vertreten, begibt sich mit seinem Ausstatter Darko Petrovic in die verunsichernden Grenzbereiche zwischen virtueller und realer Welt.

»Doch such ich wen, der mir den Weg wohl zeige ...« (Tannhäuser, 3. Aufzug)

Besetzung

Musikalische Leitung François-Xavier Roth / Inszenierung Patrick Kinmonth / Bühne Darko Petrovic / Kostüme Annina von Pfuel / Licht Andreas Grüter / Chorleitung Andrew Ollivant / Dramaturgie Georg Kehren /

Hermann, Landgraf von Thüringen
Tannhäuser
Wolfram von Eschenbach
Walther von der Vogelweide
Biterolf
Heinrich der Schreiber
Reinmar von Zweter
Ein junger Hirt
Extrachor

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