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KUNST MUSS (zu weit gehen) oder DER ENGEL SCHWIEG
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KUNST MUSS (zu weit gehen) oder DER ENGEL SCHWIEG
12 13
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KUNST MUSS (zu weit gehen) oder DER ENGEL SCHWIEG
14
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Die Fledermaus
21
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KUNST MUSS (zu weit gehen) oder DER ENGEL SCHWIEG
22
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Die Fledermaus
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»Somewhere over the rainbow« Streifzug durch die Welt der Operette und des Musicals

So /
Okt 17
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 – 21:00 / Vorstellung / 12 € - 69 €

Inhalt

Kommen Sie mit auf einen Streifzug durch die Welt der Leichten Muse!

Begonnen hat es im 19. Jahrhundert in Paris mit den Werken Jacques Offenbachs und in Wien mit den »Altmeistern« Johann Strauß und Carl Millöcker. Aus dieser sogenannten Goldenen Ära der Wiener Operette gingen Werke wie »Wiener Blut«, »Eine Nacht in Venedig« oder auch »Der Zigeunerbaron« hervor. Mit dem Tod Johann Strauß’ 1899 endete diese Ära. 1905 kam dann ein Werk zur Uraufführung, das eine neue Ära begründete: Franz Lehárs »Die lustige Witwe« markierte den Beginn der Silbernen Ära der Operette. Fortan wetteiferten Franz Lehár (u. a. »Das Land des Lächelns«, »Der Zarewitsch«) und Emmerich Kálmán (»Gräfin Mariza«, »Die Csárdásfürstin«) um die erste Position im Genre Operette. Während die Hochkultur damals durch zunehmende Radikalisierung ein immer kleineres Publikum erreichte, zog die Operette die Massen an. Franz Lehár vertrat die Überzeugung: »Der Zuschauer soll ein Erlebnis haben und nicht bloß Unsinn sehen und hören«. Das neue Genre sollte seinem Publikum ermöglichen, »Kunst ohne Anstrengung zu genießen«. Der Nationalsozialismus machte der Erfolgsgeschichte der Operette ein jähes Ende: Zahlreiche Librettisten, Sänger, Darsteller und auch Komponisten waren jüdischer Herkunft, verloren in Konzentrationslagern ihr Leben oder emigrierten in die weite Welt. Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Faden zu der so fruchtbaren Schaffensperiode zwischen 1905 und 1933 weitgehend abgeschnitten. Aus Amerika kam ein neues musikalisches Unterhaltungsgenre nach Kontinentaleuropa: das Klassische Amerikanische Musical. Leonard Bernsteins »West Side Story«, »Show Boat« von Jerome Kern oder »La Cage aux Folles« von Jerry Herman eroberten sich ab den 50er, 60er Jahren schnell die Bühnen der Welt. Titelgebend für unseren Abend ist ein Evergreen aus dem Musical »Der Zauberer von Oz« von Harold Arlen: »Somewhere over the rainbow«.

Kammersängerin Helen Donath führt als Special Guest mit Weltrang eine hochkarätige Sängerriege an, zu der neben zahlreichen Ensemblemitgliedern und dem Internationalen Opernstudio der Oper Köln auch Sänger wie Mirko Roschkowski, Marco Jentzsch, Paul Armin Edelmann sowie Lucio Gallo zählen, der zuletzt an der Oper Köln in Verdis »Falstaff« überzeugte.

Wir laden Sie ein auf eine vergnügliche, unterhaltsame Reise mit zahlreichen »Hits« aus Operette und Musical!

Inszenierung

PROGRAMM

EMMERICH KÁLMÁN (* 1882 in Siófok, Ungarn – † 1953 in Paris)
GRÄFIN MARIZA
Ouvertüre Gürzenich-Orchester Köln

JOHANN STRAUß (* 1825 in St. Ulrich bei Wien – † 1899 in Wien)
EINE NACHT IN VENEDIG
»Komm in die Gondel« – Gondellied des Caramello
Marco Jentzsch

»Die Tauben von San Marco« – 3. Akt – Annina, Ciboletta, Herzog
María Isabel Segarra, Sara Jo Benoot, John Heuzenroeder
Klavier: Arne Willimczik

WIENER BLUT
Walzer op. 354
Gürzenich-Orchester Köln

DER ZIGEUNERBARON
»Ja, das Schreiben und das Lesen« – Couplet des Kálmán Zsupán
Matthias Hoffmann

CARL MILLÖCKER (* 1842 in Wien – † 1899 in Baden bei Wien)
GASPARONE
»Dunkelrote Rosen« – Arie des Erminio (ursprünglich aus der Operette »Der Vizeadmiral«)
Wolfgang Stefan Schwaiger

FRANZ LEHÁR (* 1870 in Komorn, Österreich-Ungarn, heute Slowakei – † 1948 in Bad Ischl)
DIE LUSTIGE WITWE
»Lippen schweigen« – Duett Hanna Glawari, Graf Danilo
Helen Donath, Paul Armin Edelmann

»Da geh ich zu Maxim« – Auftrittslied des Grafen Danilo
Lucio Gallo

JACQUES OFFENBACH (* 1819 in Köln – † 1880 in Paris)
ORPHEUS IN DER UNTERWELT
Can-Can
Gürzenich-Orchester Köln

EMMERICH KÁLMÁN
GRÄFIN MARIZA
»Komm, Zigan« – Arie des Grafen Tassilo
Marco Jentzsch

»Komm mit nach Varašdin« – Duett Lisa, Zsupán
Claudia Rohrbach, Alexander Fedin

FRANZ LEHÁR
GIUDITTA
»Freunde, das Leben ist lebenswert« – Auftrittslied Octavio und Offiziere
Mirko Roschkowski, Chor der Oper Köln

»Meine Lippen, sie küssen so heiß« – Lied der Giuditta
Helen Donath, Chor der Oper Köln

DER ZAREWITSCH
»Es steht ein Soldat am Wolgastrand« – Arie des Alexej
Marco Jentzsch
Klavier: Arne Willimczik

DAS LAND DES LÄCHELNS
»Dein ist mein ganzes Herz« – Arie des Prinzen Sou-Chong
Young Woo Kim

EDUARD KÜNNEKE (* 1885 in Emmerich am Rhein – † 1953 in Berlin)
DER VETTER AUS DINGSDA
»Ich bin nur ein armer Wandergesell« – Lied des Fremden, Finale 1. Akt
John Heuzenroeder

RALPH BENATZKY (* 1884 in Mährich-Budwitz, Alt-Österreich – † 1957 in Zürich)
IM WEISSEN RÖSSL
»Im weißen Rössl am Wolfgangsee« – 1. Akt, Nr. 5 – Josepha Vogelhuber, Dr. Otto Siedler
Claudia Rohrbach, John Heuzenroeder, Chor der Oper Köln

»Was kann der Sigismund dafür ...?« – Sigismund
Wolfgang Stefan Schwaiger

LEONARD BERNSTEIN (* 1918 in Lawrence, Massachusetts – † 1990 in New York City)
WEST SIDE STORY
»I feel pretty« – Maria, Consuela, Rosalia, Francisca
Emily Hindrichs, Sara Jo Benoot, Maria Kublashvili, María Isabel Segarra

»Tonight« – Quintett, 1. Akt - Riff, Bernardo, Anita, Tony, Maria
Matthias Hoffmann, Wolfgang Stefan Schwaiger, Sara Jo Benoot, Young Woo Kim, Emily Hindrichs

JEROME KERN (* 1885 in New York – † 1945 in New York)
OSCAR HAMMERSTEIN (* 1895 in New York City – † 1960 in Doylestown, Pennsylvania)
SHOW BOAT
»Ol ’ Man River« – Song des Joe
Lucio Gallo

RICHARD RODGERS (* 1902 in New York City – † 1979 in New York City)
OSCAR HAMMERSTEIN
THE SOUND OF MUSIC
»Edelweiss« – Lied, 2. Akt – Baron von Trapp
Paul Armin Edelmann, Rolf Marx / Ralph Herrnkind (Gitarre)

JERRY HERMAN (* 1931 in New York City)
LA CAGE AUX FOLLES
»I am what I am« – Song des Albin alias Zaza
Mirko Roschkowski

HAROLD ARLEN (* 1905 in Buffalo, New York – † 1986 in New York City)
FRANK L. BAUM (* 1856 in Chittenango, New York – † 1919 in Los Angeles)
THE WIZARD OF OZ
»Somewhere over the Rainbow« – Song der Dorothy
Helen Donath

»Freunde, das Leben ist lebenswert!« (Octavio in »Giuditta« von Franz Lehár)

Besetzung

Musikalische Leitung Claude Schnitzler / Licht Andreas Grüter / Chorleitung Andrew Ollivant /

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