Kalender

Juli

MO DI MI DO FR SA SO
01 02
Ihr Kindergarten! / 10:30 - 11:00
Pin Kaiser und Fip Husar
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:00
Tosca
Baustelle Opernhaus / 20:00 - 21:15
»Je suis Jacques«
03
Ihr Kindergarten! / 10:00 - 10:30
Pin Kaiser und Fip Husar
04
Ihr Kindergarten! / 10:00 - 10:30
Pin Kaiser und Fip Husar
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 23:15
La Grande-Duchesse de Gérolstein
05
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:00
Tosca
06
StaatenHaus Saal 3 / 15:30 - 17:30
Schultheaterfestival
Baustelle Opernhaus / 18:00 - 19:15
»Je suis Jacques«
Baustelle Opernhaus / 20:15 - 21:30
»Je suis Jacques«
07
Baustelle Opernhaus / 20:00 - 21:15
»Je suis Jacques«
08 09
Ihr Kindergarten! / 11:00 - 11:30
Pin Kaiser und Fip Husar
Ihr Kindergarten! / 12:30 - 13:00
Pin Kaiser und Fip Husar
Ihr Kindergarten! / 14:30 - 15:00
Pin Kaiser und Fip Husar
Baustelle Opernhaus / 20:00 - 21:15
»Je suis Jacques«
10
Ihr Kindergarten! / 10:00 - 10:30
Pin Kaiser und Fip Husar
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 23:15
La Grande-Duchesse de Gérolstein
11
Ihr Kindergarten! / 10:00 - 10:30
Pin Kaiser und Fip Husar
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:00
Tosca
12
Ihr Kindergarten! / 10:00 - 10:30
Pin Kaiser und Fip Husar
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 23:15
La Grande-Duchesse de Gérolstein
13 14
StaatenHaus Saal 1 / 16:00 - 18:30
Tosca
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31
Expand image

São Paulo Dance Company

Sa /
Okt 19 Zu dieser Veranstaltung findet eine Begleitveranstaltung statt.
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 – 22:30 / Vorstellung / 12 € - 61 €
Ticket kaufen

Begleitveranstaltung

Mit Kurzeinführung in Saal 3 ab 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Inhalt

Erneut ist die brasilianische Kompanie SÃO PAULO DANCE COMPANY in der Oper Köln zu Gast. Sie präsentiert sich diesmal mit Arbeiten von zwei deutschen Choreografen und einer jungen brasilianischen Choreografin. Gezeigt wird ein der Neoklassik zuzuordnendes Ballett des viel zu früh verstorbenen Choreografen Uwe Scholz. In »Suite für zwei Klaviere« verbindet er die Musik von Sergei Rachmaninoff und vier Bilder von Wassily Kandinsky, die in den Bühnenraum projiziert werden, mit Tanz, alles zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzend.

Das zweite Stück steuert Marco Goecke bei, der in der vergangenen Spielzeit mit »Dark Matter« einen großartigen Einblick in sein Schaffen gegeben hat. »Supernova « ist inspiriert durch die Musik von Antony and the Johnsons und dem namengebenden Phänomen: ein kurzes, helles Aufleuchten eines Sterns am Ende seiner Lebenszeit – eine Explosion. Die im Jahr 2009 für das Scapino Ballett Rotterdam kreierte Choreografie ist eine Arbeit voller Kontraste, in der Leben und Tod, Licht und Dunkel durch die Energie der einzelnen Körper verbunden sind. Die TänzerInnen erscheinen und verschwinden auf mysteriöse Weise von der Bühne. Die Sequenzen zeigen sehr schnelle, präzise und kontrollierte Bewegungen und bringen so die Körper zum Vibrieren.

Der dritte Teil des Abends ist musikalisch und tänzerisch ein wunderbarer Gegenpol zu den beiden deutschen, eher puristischen Choreografien. Die Brasilianerin Cassi Abranches untersucht ›Zeit‹ in all ihren möglichen Bedeutungen. Die Musikkompositionen dazu sind von Sebastian Piracés, der afro-brasilianische Perkussionselemente mit zeitgenössischem Rock und Gesang kombiniert. Abranches’ ganz eigene Tanzsprache offenbart die Stärke und Dynamik der brasilianischen Identität.

Inszenierung

UWE SCHOLZ, 1958 geboren, schließt 1979 seine Ballettausbildung an der John Cranko Hochschule in Stuttgart ab. Im gleichen Jahr nimmt ihn das Stuttgarter Ballett unter Vertrag. Die Ballettdirektorin Marcia Maydée betraut ihn von Anfang an mit choreografischen Arbeiten. 1980 wird er fester Choreograf und beendet seine Karriere als Tänzer. Mit 26 Jahren übernimmt er die Leitung des Ballett Zürich. Er wechselt 1991 als Ballettdirektor und Chefchoreograf zur Oper Leipzig. Am 21. November 2004 verstirbt Scholz nach schwerer Krankheit im Alter von nur 45 Jahren. Er gilt als einer der bedeutendsten Sinfonie-Choreografen der Welt. Unter seinen mehr als hundert Choreografien sind so herausragende Werke wie: »The Creation« (1984), »Jeunehomme« (1986), »Beethoven’s Seventh Symphony« (1999), »Galanterías del Rococo« (1981) und »Septett« (1990).

MARCO GOECKE erhält seine Ballettausbildung an der Münchner Heinz-Bosl-Stiftung und am Königlichen Konservatorium Den Haag. Erste Engagements führen ihn an die Deutsche Oper Berlin und das Theater Hagen, wo er im Jahr 2000 erstmals choreografiert. Mit seiner völlig eigenen Bewegungssprache ist er rasch weltweit gefragt. Von 2005 bis 2018 ist Goecke Hauschoreograf für das Stuttgarter Ballett und seit 2013 auch für das Nederlands Dans Theater, dann 2018.19 und 2019.20 Artist- in-Residence bei Gauthier Dance. Ab der Spielzeit 2019.20 ist er Ballettdirektor in Hannover.

CASSI ABRANCHES, in São Paulo geboren, ist von 2001 bis 2013 Mitglied der zeitgenössischen Tanzkompanie Grupo Corpo aus Brasilien. Nach Zusammenarbeiten mit verschiedenen Gruppen wie der Brazilian Youth Bolshoi Company aus Joinville (»Ariana«, 2015), der SESC Dance Company (»Oblivion und Plan«, 2015) und dem Palace of Arts Youth Ballet (»Back Cover«, 2009), beide aus Belo Horizonte, hat sie 2015 »GEN« für die São Paulo Dance Company choreografiert. Die neue Kreation ist ihre dritte Arbeit für die Kompanie.

Weitere Termine