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November

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01
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 - 20:00
Dark Matter
02
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:45
Die Walküre für Kinder
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 21:30
Dark Matter
03
StaatenHaus Saal 3 / 18:00 - 19:15
Die Walküre für Kinder
04
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:45
Die Walküre für Kinder
StaatenHaus Saal 3 / 17:15 - 17:45
Salome
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 19:45
Salome
05 06 07
StaatenHaus Saal 3 / 18:45 - 19:15
Salome
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 21:15
Salome
08 09
StaatenHaus Saal 3 / 18:00 - 19:15
Die Walküre für Kinder
10
StaatenHaus Saal 3 / 18:45 - 19:15
Salome
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 21:15
Salome
11
12 13 14
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:45
Die Walküre für Kinder
15
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:45
Die Walküre für Kinder
16
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:45
Die Walküre für Kinder
StaatenHaus Saal 3 / 18:45 - 19:15
Salome
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 21:15
Salome
17
StaatenHaus Saal 3 / 15:00 - 16:15
Die Walküre für Kinder
18
StaatenHaus Saal 3 / 17:15 - 17:45
Salome
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 19:45
Salome
19 20 21
Schädelstatt im StaatenHaus / 20:00 - 22:00
Edith Mathis und Rafael Fingerlos
22
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:45
Die Walküre für Kinder
23
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:45
Die Walküre für Kinder
StaatenHaus Saal 1 / 16:00 - 17:30
Opernführung im StaatenHaus
24
StaatenHaus Saal 3 / 15:00 - 16:15
Die Walküre für Kinder
StaatenHaus Saal 3 / 18:30 - 19:45
Die Walküre für Kinder
25
StaatenHaus Saal 3 / 17:15 - 17:45
Peter Grimes
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 - 21:00
Peter Grimes
26 27 28
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Peter Grimes
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Peter Grimes
29 30
StaatenHaus Saal 3 / 18:15 - 18:45
Peter Grimes
StaatenHaus Saal 1 / 19:00 - 22:00
Peter Grimes
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Richard Strauss

Salome

Musik-Drama in einem Aufzug nach Oscar Wildes gleichnamiger Dichtung
in der Übersetzung von Hedwig Lachmann
Libretto und Musik von Richard Strauss (1864 - 1949)

Sa /
Okt 18 Zu dieser Veranstaltung findet eine Begleitveranstaltung statt.
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 – 21:15 / Vorstellung / 15 € - 93 €

Begleitveranstaltung

Mit Kurzeinführung in Saal 3 ab 40 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Inhalt

In der dekadenten Atmosphäre des orientalischen Palastes, in dem Prinzessin Salome als Stieftochter des Tetrarchen Herodes lebt, erscheint ihr der eingekerkerte Prophet Jochanaan wie eine faszinierende Verlockung. Dass dieser asketische Mann, der wie die Stimme aus einer anderen Welt daherkommt und die Ankunft eines Heilands verkündet, ihre erotischen Annäherungen hasserfüllt und unter Flüchen von sich weist, verleiht ihm in den Augen Salomes einen noch höheren Reiz. Als Herodes seine Stieftochter dazu auffordert, für ihn zu tanzen und ihr als Gegenleistung die Erfüllung jedweden Wunsches in Aussicht stellt, verlangt Salome den Kopf des Jochanaan auf einer Silberschüssel. Angesichts des abgeschlagenen Kopfes gerät Salome in einen rauschhaften Taumel, erfährt das Mysterium der Liebe und küsst die Lippen des Propheten.

»Das Geheimnis der Liebe ist größer als das Geheimnis des Todes« legt Oscar Wilde – und mit ihm Richard Strauss in seinem 1905 uraufgeführten epochalen Einakter – der judäischen Prinzessin als Aussage in den Mund. So sehr man geneigt sein darf, diese Feststellung für sich genommen zu bejahen, so aberwitzig und extrem bleibt die ungeheuerliche Geschichte um diesen seelisch unbehausten weiblichen Teenager, der die Zerstörung des von ihm begehrten ›Objekts‹ als ein ultimatives Mittel für dessen Vereinnahmung anwendet.

Richard Strauss hat mit »Salome« Musiktheatergeschichte geschrieben, indem er anlässlich dieser Oper für das moderne Orchester neue Welten des Klangs und des Ausdrucks eröffnete. So besteht die Partitur aus einer ganzen Folge einander an Intensität übertreffender Höhepunkte. Das orchestrale Kernstück bildet Salomes ›Tanz der sieben Schleier‹, an den sich ihre große rauschhafte, an den Kopf des Jochanaan gerichtete Liebeserklärung, zugleich die ›einsamste‹ Liebesszene der Bühnengeschichte, anschließt.

Inszenierung

Auf die Begegnung von Maestro François-Xavier Roth, dem Generalmusikdirektor der Stadt Köln und Gürzenich-Kapellmeister, mit diesem packenden Spitzenwerk des Opernrepertoires darf man sich freuen. Der junge US-amerikanische Regisseur Ted Huffman, auf den Bühnen unseres Kontinents ein hoch gehandelter ›Newcomer‹, stellt sich – zum zweiten Mal überhaupt an einem deutschen Opernhaus – erstmals an der Oper Köln vor. Die schwedische Sopranistin Ingela Brimberg, zuletzt hier als Senta in »Der fliegende Holländer« gefeiert, alterniert mit ihrer österreichischen Kollegin Kristiane Kaiser, der Kölner »Tannhäuser«-Elisabeth, in der alle gesangsdarstellerischen Register fordernden Partie der Salome.

»Hättest du mich gesehn, du hättest mich geliebt!«
(Salome)

Besetzung

Musikalische Leitung François-Xavier Roth / Inszenierung Ted Huffman / Bühne Ben Baur / Kostüme Annemarie Woods / Licht Andreas Grüter / Choreografie Samuel Pinkleton / Dramaturgie Georg Kehren /

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