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April

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Manon
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Manon
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Die Soldaten
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Jules Massenet

Manon

Opéra-comique in fünf Akten (sechs Bildern)
von Henri Meilhac und Philippe Gille nach dem Roman »Histoire du Chevalier Des Grieux et de Manon Lescaut« von Abbé Prévost
Musik von Jules Massenet (1842 - 1912)

Sa /
Mär 18 Zu dieser Veranstaltung findet eine Begleitveranstaltung statt.
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 – 22:45 / Vorstellung / 15 € - 93 €

Begleitveranstaltung

Mit Kurzeinführung in Saal 3 ab 40 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Inhalt

Der Roman »Histoire du Chevalier Des Grieux et de Manon Lescaut« des Abbé Prévost, erschienen 1731, schildert die Entwicklung einer schicksalhaften amourösen Verbindung im Geiste des Rokoko, die bis heute bewegt und interessiert, auch was die Ambivalenz der geschilderten Gefühle betrifft. Die Vertonung dieses Stoffes durch Jules Massenet, mit der er sich zur lyrischen Tradition der Opéra­-comique des 19. Jahrhunderts bekannte und zu Lebzeiten eine große Reputation sicherte, wurde nach seinem Tod eine Zeit lang als sentimental abgetan und in der Beachtung deut­lich hinter der kurz darauf entstandenen ungestüm-­leidenschaftlicheren »Manon Lescaut« des Italieners Giacomo Puccinis eingeordnet.

Erst zum Ende des 20. Jahrhunderts besann man sich wieder auf die besondere Qualität dieser im besten Sinne »französischen« Partitur, die mit der ihr eigenen Subtilität und flexiblen Wort­-Klang­-Feinzeichnung atmosphärische und psycho­logische Stimmungsbilder auf das Genaueste vermittelt – und dabei nicht zuletzt ein großes Fragezeichen hinter die im Fokus der Betrachtung stehende Liebes­geschichte setzt.

Manon liebt den ihr ergebenen Des Grieux, mit dem sie vor dem Kloster flieht und für kurze Zeit in wilder Ehe zusammenlebt, doch vor allem liebt sie es, beachtet zu werden und sich in den Blicken anderer zu sonnen. Sie besitzt die Gabe, mit ihrer Erscheinung zu glänzen und zahlungskräftige Männer dazu zu bringen, die Rech­nungen zu begleichen. Die Momente der Bewunderung, die man ihr zollt, sammelt sie wie Trophäen, doch die Zeit ihrer Triumphe auf diesem Feld – etwa als gefeierte Schönheit auf der Promenade Cours de la Reine – währt nicht lange. Am Ende, wenn sie auf dem Weg in die Deportation auf einer Landstraße im Sterben liegt, ist es wieder (der mittellose) Des Grieux, der sie in den Armen hält – jener Mann, der für sie alles aufs Spiel gesetzt hat und am Ende mit ihr alles verliert.

Inszenierung

Der französische Maestro Claude Schnitzler, der in Köln zuletzt »Tosca« und »Turandot« leitete, steht am Pult. Es inszeniert Johannes Erath und legt damit – diesmal im Bühnenbild von Herbert Murauer – nach »Orfeo ed Euridice« und »Aida« seine dritte Kölner Regiearbeit vor. Dabei kommt es u. a. zu einer Wieder­begegnung mit dem brasilianischen Tenor Atalla Ayan, der sich das Publikum der Oper Köln bereits mit seinen Auftritten in Donizettis »L’elisir d’amore« und »Lucia di Lammermoor« erobert hat.

»Meine Schönheit allein, sie regieret!« (Manon, III. AKT)

Besetzung

Musikalische Leitung Claude Schnitzler / Inszenierung Johannes Erath / Bühne Herbert Barz-Murauer / Kostüme Gesine Völlm / Video Bibi Abel / Licht Nicol Hungsberg / Chorleitung Sierd Quarré / Ballett-Choreografie Athol Farmer / Dramaturgie Georg Kehren /

Poussette
Javotte
Rosette
Chevalier des Grieux
Graf des Grieux, dessen Vater
Lescaut, Manons Cousin
Guillot de Morfontaine
de Brétigny
Wirt, Pförtner, Croupier
zwei Gardisten
Zenon Iwan /  /
Kevin Moreno /  /
Tänzerin Double Manon
Tänzer Double Des Grieux
Akkordeonist

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