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November

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01
StaatenHaus Saal 3 / 17:20 - 17:40
Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 - 22:05
Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg
02 03
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 22:30
La Traviata
04
StaatenHaus Saal 3 / 18:50 - 19:10
Aterballetto & Johan Inger
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 21:00
Aterballetto & Johan Inger
05
StaatenHaus Saal 3 / 15:00 - 16:05
Das Rheingold für Kinder
StaatenHaus Saal 3 / 17:20 - 17:40
Aterballetto & Johan Inger
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 - 19:30
Aterballetto & Johan Inger
06 07 08
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:35
Das Rheingold für Kinder
09
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 22:30
La Traviata
10
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La Traviata
11 12
StaatenHaus Saal 3 / 11:00 - 12:00
R(h)einhören!
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 21:00
La Traviata
13 14 15
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:35
Das Rheingold für Kinder
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Ijob - »Requiem für die Ertrunkenen«
16
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Das Rheingold für Kinder
17
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Das Rheingold für Kinder
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29
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Das Rheingold für Kinder
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30
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:30
Die Fledermaus
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Wolfgang Amadeus Mozart

Le nozze di Figaro

Oper in vier Akten
Libretto von Lorenzo da Ponte
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)

Sa /
Mai 18
StaatenHaus Saal 2 / 19:00 – 22:25 / Wiederaufnahme / 12 € - 85 €
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Inhalt

Mit einem Fußtritt – angeblich in den Allerwertesten – entließ Graf Arco den Komponisten Mozart aus dem Salzburger erzbischöflichen Dienst. Mozart war entsetzt über das ungebührliche Verhalten eines Adeligen, wie ein Brief an seinen Vater verdeutlicht: »Wegen dem arco darf ich nur meine vernunft und mein Herz zu rathe ziehen, und brauche also keine damme oder Personn vom stande dazu, um das zu thun was recht und billig ist, was nicht zu viel und zu wenig ist; – das Herz adelt den Menschen; und wenn ich schon kein graf bin, so habe ich vielleicht mehr Ehre im leib als mancher graf; und hausknecht oder graf, sobald er mich beschimpft, so ist er ein hundsfut.« (20. Juni 1781)

Vielleicht hat sich Mozart, als er die deutschsprachige Ausgabe von »Le mariage de Figaro« in die Hände bekam, dieses demütigenden und unwürdigen Ereignisses wieder erinnert: Im Vorwort zu »Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit« schreibt Beaumarchais: »Ein spanischer großer Herr (Conte Almaviva) liebt ein verlobtes junges Mädchen (Susanna), das er zu verführen sucht. Die Verlobte, der Mann, den sie heiraten soll (Figaro), und die Frau des Edelmanns (Contessa Almaviva) finden sich zusammen, um den Plan eines absoluten Heuchlers zum Scheitern zu bringen, dem Rang, Vermögen und Freigiebigkeit alle Macht verleihen, sein Vorhaben zu verwirklichen. Das ist alles, nichts weiter.«

Mozart und sein Librettist Lorenzo da Ponte schufen mit »Le nozze di Figaro«, am 1. Mai 1786 im Hoftheater in Wien uraufgeführt, etwas gänzlich Neues: ein modernes, realistisches, französisches Intrigenlustspiel in italienischer Sprache. Individuelle, lebendige Menschen werden auf die Bühne gestellt, und Mozart gelingt es, in seelische Bereiche seiner Figuren vorzudringen, die sich hinter dem (adeligen oder nicht-adeligen) Stand verbergen und die Machenschaften eines Mächtigen aufdecken.

Inszenierung

Eine Inszenierung der französischen Regisseurin Emmanuelle Bastet, die im StaatenHaus gemeinsam mit Ausstatter Tim Northam bereits für Mozarts »Don Giovanni« verantwortlich zeichnete. Am Pult der Wiederaufnahme steht der Dirigent Rubén Dubrovsky.

»Fühl ein Begehren voller Verlangen, bald Freude, bald Schmerz.«
(Cherubino, II. Akt)

Besetzung

Musikalische Leitung Rubén Dubrovsky / Inszenierung Emmanuelle Bastet / Bühne & Kostüme Tim Northam / Licht Nicol Hungsberg / Chorleitung Andrew Ollivant / Dramaturgie Tanja Fasching, Georg Kehren /

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