Kalender

Dezember

MO DI MI DO FR SA SO
01
StaatenHaus Saal 3 / 14:00 - 15:15
Advent in der Oper
StaatenHaus Saal 3 / 18:00 - 19:15
Die Walküre für Kinder
02
StaatenHaus Saal 1 / 11:00 - 14:00
DRK Gala
StaatenHaus Saal 3 / 18:15 - 18:35
Peter Grimes
StaatenHaus Saal 1 / 19:00 - 22:15
Peter Grimes
03 04 05
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:45
Die Walküre für Kinder
06
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:45
Die Walküre für Kinder
StaatenHaus Saal 1 / 19:00 - 22:15
Peter Grimes
07 08
StaatenHaus Saal 2 / 14:00 - 15:15
Advent in der Oper
StaatenHaus Saal 3 / 18:15 - 17:45
Peter Grimes
StaatenHaus Saal 1 / 19:00 - 22:15
Peter Grimes
09
StaatenHaus Saal 1 / 11:00 - 13:30
»Sing Halleluja«
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 20:15
Im weissen Rössl
10 11 12
StaatenHaus Saal 3 / 19:30 - 21:30
Weihnachtskonzert
13
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 21:45
Im weissen Rössl
14
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 21:30
Comedian Harmonists
15
StaatenHaus Saal 2 / 14:00 - 15:15
Advent in der Oper
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 21:45
Im weissen Rössl
16
StaatenHaus Saal 1 / 11:00 - 13:30
»Sing Halleluja«
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 20:15
Im weissen Rössl
17 18
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Comedian Harmonists
19
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Im weissen Rössl
20 21 22
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Advent in der Oper
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 21:45
Im weissen Rössl
23
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 - 21:10
La forza del destino
24 25
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 20:15
Im weissen Rössl
26
StaatenHaus Saal 1 / 16:00 - 19:10
La forza del destino
27
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 21:45
Im weissen Rössl
28
StaatenHaus Saal 1 / 11:00 - 12:00
Mit Papageno durch das StaatenHaus
StaatenHaus Saal 1 / 12:00 - 13:00
Mit Papageno durch das StaatenHaus
StaatenHaus Saal 1 / 19:00 - 22:10
La forza del destino
29
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Im weissen Rössl
30
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La forza del destino
31
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Im weissen Rössl
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Giuseppe Verdi

La Traviata

Oper in drei Akten
Libretto von Francesco Maria Piave
nach »La dame aux camélias«
von Alexandre Dumas d.J.
Musik von Giuseppe Verdi (1813 - 1901)

So /
Okt 17
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 – 21:00 / Premiere / 16 € - 125 €

Inhalt

Eine gesellschaftlich geächtete Liebe: Die todkranke Edelkurtisane Violetta Valéry und der Student Alfredo Germont wollen ihr Leben gemeinsam verbringen, doch Alfredos Vater bringt die Verbindung – unter dem Hinweis, Violettas Vorleben bringe die Familie in Verruf und gefährde die Heirat seiner Tochter – zu Fall: Violetta verlässt Alfredo, der nichts von der Intervention seines Vaters weiß, und gibt vor, Baron Douphol zu lieben. Vor versammelter Gesellschaft kommt es zum Eklat: Alfredo wirft Violetta Geld vor die Füße, um ihr alles zurückzuzahlen, was sie für ihn während der Monate ihres Zusammenlebens auf dem Land ausgegeben hatte. Die Anwesenden schwanken zwischen Abscheu und Mitgefühl, Alfredos Vater ist fassungslos. – Violetta liegt im Sterben. Alfredo, inzwischen über die wahren Begebenheiten informiert, bittet sie um Verzeihung. Violetta durchlebt noch einmal den Traum eines gemeinsamen Liebesglücks, das sich in der Realität für beide nicht finden ließ.

Einst war der französische Schriftsteller Alexandre Dumas Liebhaber der berühm­ten Pariser Kurtisane Marie Duplessis, die 1847 im Alter von 23 Jahren starb. 1848 veröffentlichte Dumas seinen Roman »La dame aux camélias« (»Die Kamelien­dame«), dem 1852 das Bühnenstück folgte. Giuseppe Verdi hatte das Schauspiel im Pariser Théâtre du Vaudeville gemeinsam mit Giuseppina Strepponi, mit der er zu diesem Zeitpunkt in »wilder Ehe« zusammenlebte, gesehen und war von dem Sujet begeistert: »Ich will neue, schöne, große, abwechslungsreiche, kühne Stoffe. Kühn bis zum äußersten, neu in der Form.« Die Wahl des Stoffes war schon deshalb gewagt, weil es sich um eine aktuelle bürgerliche Geschichte handelte, die das Pariser Halbweltmilieu durchaus kritisch beleuchtete. Der Komponist Verdi und sein Librettist Francesco Maria Piave verdichteten Dumas’ Vorlage, befreiten sie von jeglicher Rührseligkeit und gestalteten die Handlung realistischer. Die Urauf­führung der »Traviata« fand am 6. März 1853 am Teatro La Fenice in Venedig statt.

Inszenierung

Die US-­amerikanische Sopranistin Marina Costa­-Jackson, die das Kölner Publikum bereits als Mimì (»La Bohème«) feierte, wird sich nun in der Partie der Violetta vorstellen. Benjamin Schad, der für seine Inszenierung von »The Turn of the Screw« an der Oper Köln den Götz-­Friedrich-­Preis erhalten hat, arbeitet erneut mit Bühnen­bildner Tobias Flemming zusammen.

»Die Liebe ist der Herzschlag des ganzen Universums.« (Alfredo, I. Akt)

Besetzung

Musikalische Leitung Matthias Foremny / Inszenierung Benjamin Schad / Bühne Tobias Flemming / Kostüme Ingrid Erb / Licht Nicol Hungsberg / Chorleitung Andrew Ollivant / Dramaturgie Tanja Fasching /