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Fest der schönen Stimmen
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Giacomo Puccini

La Bohème

Szenen aus Henri Murgers "La Vie de Bohème" in vier Bildern
Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
Musik von Giacomo Puccini
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

So /
Jan 17
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 – 20:30 / Vorstellung / 12 € - 85 €

Inhalt

Der Dichter Rodolfo, der Maler Marcello, der Musiker Schaunard und der Philosoph Colline leben als Bohemiens in Paris. Von ihrer Kunst können sie nur schlecht leben, doch ihr Einfallsreichtum, ihre jugendliche Unbekümmertheit und ihr Idealismus lassen sie überleben. Am Weihnachtsabend bittet Rodolfos unbekannte Nachbarin Mimì um Feuer für ihre erloschene Kerze. Ihre Begegnung endet in einer leidenschaftlichen Liebeserklärung, doch das Zusammenleben funktioniert nicht. Rodolfo kann Mimì kein besseres Dasein verschaffen, ihre Lebensbedingungen bleiben schlecht. Und: Mimì ist todkrank. Erst nach einigen Monaten finden sie die Kraft, getrennte Wege zu gehen, um sich dann – für ein kurzes, endgültig letztes Mal – erneut zusammenzufinden.

»Wenn Sie den Vorhang zum ersten Akt von ›La Bohème‹ aufgehen sehen, erleben Sie den armen Musikstudenten Giacomo Puccini des Mailänder Konservatoriums… Als ich Henri Murgers Roman ›La Vie de Bohème‹ als Grundlage für einen Operntext wählte, beauftragte ich Illica, den Verfasser des Librettos, die Szenerie genau nach meiner Beschreibung jenes dürftigen Zimmers zu gestalten, in dem ich als Student gewohnt hatte. Jedes Mal, wenn ich ›La Bohème‹ höre, sehe ich im Geiste jene traurige Aussicht vor mir – jene öden Kamine und den ganzen Schmutz, der meine Jugend vergiftete. Ich ernährte mich von Brot, Bohnen und Heringen und fror manchmal so sehr, dass ich tatsächlich, wie Rodolfo in der Oper, die Manuskripte meiner ersten Kompositionsversuche verbrannte, um mich zu wärmen … Ich sehnte mich nach all den schönen Dingen, die mir so gänzlich fehlten. Während jener Jahre am Konservatorium litt ich so sehr an Armut, Kälte, Hunger und Elend, dass mein Herz verbitterte und meine Seele verkam.« Giacomo Puccini, 1904

Inszenierung

Michael Hampe, der im Zuge seiner zwanzigjährigen Intendanz eine erfolgreiche Ära an der Oper Köln prägte, kehrte in der Spielzeit 2015.16 mit dieser Regiearbeit nach längerer Zeit erstmals wieder an die Stätte seines früheren Wirkens zurück. Es dirigiert erstmals an der Oper Köln der australische Maestro Daniel Carter. Er alterniert mit Matthias Foremny, der ebenfalls sein Hausdebüt an der Oper Köln gibt.

»In dir erkenn ich den Traum, den immer ich träumen wollte!«
(Rodolfo, I. Bild)

Besetzung

Musikalische Leitung Matthias Foremny / Inszenierung Michael Hampe / Bühne & Kostüme German Droghetti / Regie-Mitarbeit Eike Ecker / Video Thomas Reimer / Licht Andreas Grüter / Chorleitung Andrew Ollivant / Dramaturgie Tanja Fasching /

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