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Ijob - »Requiem für die Ertrunkenen«

Monodram für Tenor, eine Schauspielerin, einen Vorleser, Schlaginstrumente, Klavier und Orgel
nach "Die Schriftwerke", verdeutscht von Martin Buber
Musik von Wilfried Hiller (*1941)

Mi /
Nov 17
Lutherkirche / 20:00 – 20:25 / Vorstellung

Inhalt

Der Abend beginnt mit Wilfried Hillers »Ijob«. In sieben Bildern wird die Geschichte eines Mannes heraufbeschworen, der alles verliert, weil Gott seinen Glauben prüfen will. Das Monodram liefert ein musikalisches Zeugnis von Ausweglosigkeit und Verzweiflung, aber auch der Hoffnung und des Vertrauens auf Gott. Den zweiten Teil des Abends füllt die ukrainische Sängerin und RUTH-Preisträgerin Mariana Sadovska mit einem archaischen Gesang. Zeitgleich werden die Namen jener Geflüchteten, die im Mittelmeer ertrunken sind und deren Angehörige mittlerweile in Köln leben, verlesen.

Der Komponist Wilfried Hiller, geboren 1941, ist u. a. durch seine Zusammenarbeit mit Schriftsteller Michael Ende (»Das Traumfresserchen«, »Der Goggolori«), aber auch durch zahlreiche Musiktheaterwerke, Musiktheater für Kinder und Jugendliche, Orchesterwerke und Kammermusik hervorgetreten. Eine enge Zusammenarbeit verband ihn außerdem mit dem Komponisten Carl Orff.

Besetzung

Musikalische Leitung Arne Willimczik / Inszenierung Béatrice Lachaussée / Bühne Mara Lena Schönborn / Kostüme Christin Winkler / Licht Philipp Wiechert /

eine Schauspielerin (Mutter)
ein Vorleser
Klavier und Orgel