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Florian Leopold Gassmann

Gli Uccellatori

Dramma giocoso in drei Akten
Libretto nach Carlo Goldoni
Musik von Florian Leopold Gassmann (1729 - 1774)
Wiener Fassung von 1768
Originalproduktion Theater an der Wien in der Kammeroper 2015

Sa /
Mär 18
StaatenHaus Saal 3 / 19:30 – 22:00 / Vorstellung / € 41,-

Inhalt

In Florian Leopold Gassmanns »Gli uccellatori« (»Die Vogelfänger«) sind Vögel allgegenwärtig. Sie werden gejagt, verschenkt, verspeist und – sie singen. Die Vögel sind Sinnbild für die Liebe, sie locken, verführen, werden mit Leidenschaft ge­fangen und gegessen. Doch nicht nur auf Vögel wird Jagd gemacht, sondern auch auf die Menschen mit all ihren charakterlichen Stärken und Schwächen. Eine Contessa, ein Marchese, drei Vogelfänger, zwei Mädchen. Wer liebt wen? Eigentlich wollen alle Damen den Vogelfänger Cecco. Doch wer wagt es, dies auszusprechen? Und bekommen kann ihn nur eine, also nimmt man am Ende – um nicht leer auszugehen – was übrigbleibt ...

Gassmanns dramma giocoso basiert auf Carlo Goldonis gleichnamigem Schauspiel und wurde 1759 mit großem Erfolg in Venedig uraufgeführt. Das barocke Lustspiel will das Publikum amüsieren. Die Charaktere sind überaus modern: berechnend und kalt, dumm und narzisstisch, feig und geizig, ahnungslos und weltfremd, verlogen und blind – aber zutiefst menschlich. In ihrer Gefühlsverwirrung und Selbstüberschätzung lachen sie über sich selbst, mit uns, bis ins Heute hinein.

Florian Leopold Gassmann, geboren 1729 im heutigen Böhmen und zu Lebzeiten wohl bekannter als Mozart, hat eine »vogelgleiche« Musik geschrieben: übermütig, schlank, reaktionsschnell, elastisch, voller Esprit und Lebensfreude, heiter und turbulent.

Inszenierung

Die Regisseurin Jean Renshaw, erstmals an der Oper Köln zu Gast, hat die subtile Komödie von den billigen Zoten des Volkstheaters befreit und Gassmanns Werk in eine magisch­poetische, leicht verfremdete Realität gehoben. Die sinnenfrohe Aus­stattung von Christof Cremer, zuletzt für Bühne und Kostüme von Ingfried Hoffmanns »Die Heinzelmännchen zu Köln« und Richard Wagners »Das Rheingold« in einer Fassung für Kinder verantwortlich, mischt Historie und Heute mit federleichter Ästhetik.

»Die Liebe ist eine süße, herrliche Sache, wenn man dabei nicht errötet.« (La Contessa, I. Akt)

Besetzung

Musikalische Leitung Gianluca Capuano / Inszenierung Jean Renshaw / Bühne & Kostüme Christof Cremer / Licht Philipp Wiechert /

La Contessa Armelinda
Il Marchese Riccardo
Roccolina
Cecco
Toniolo
Un uccello

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