Kalender

September

MO DI MI DO FR SA SO
01 02 03
04 05 06 07 08 09 10
11 12 13 14 15 16 17
StaatenHaus / 11:00 - 17:00
Familienfest
StaatenHaus Saal 3 / 11:15 - 11:55
Irgendwie Anders
StaatenHaus Saal 3 / 12:30 - 13:10
Irgendwie Anders
StaatenHaus Saal 3 / 15:00 - 16:20
Die Heinzelmännchen zu Köln
18 19
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:50
Die Heinzelmännchen zu Köln
20 21 22 23
StaatenHaus Saal 3 / 15:00 - 16:20
Die Heinzelmännchen zu Köln
24
StaatenHaus Saal 3 / 11:00 - 12:00
R(h)einhören!
StaatenHaus Saal 3 / 18:20 - 18:40
Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg
StaatenHaus Saal 1 / 19:00 - 22:45
Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg
25 26 27
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:50
Die Heinzelmännchen zu Köln
28
StaatenHaus Saal 3 / 18:00 - 19:20
Die Heinzelmännchen zu Köln
29
Kölner Philharmonie / 20:00 - 23:00
Deutscher Dirigentenpreis Finalkonzert
30
StaatenHaus Saal 3 / 17:50 - 18:10
Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg
StaatenHaus Saal 1 / 18:30 - 22:15
Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg
Expand image

Florian Leopold Gassmann

Gli Uccellatori

Dramma giocoso in drei Akten
Libretto von Carlo Goldoni
Musik von Florian Leopold Gassmann (1729 - 1774)
Koproduktion mit dem Theater an der Wien

So /
Mär 18
StaatenHaus Saal 3 / 18:00 – 21:00 / Premiere / € 41,-
Ticket kaufen

Inhalt

In Florian Leopold Gassmanns »Gli uccellatori« (»Die Vogelfänger«) sind Vögel allgegenwärtig. Sie werden gejagt, verschenkt, verspeist und – sie singen. Die Vögel sind Sinnbild für die Liebe, sie locken, verführen, werden mit Leidenschaft ge­fangen und gegessen. Doch nicht nur auf Vögel wird Jagd gemacht, sondern auch auf die Menschen mit all ihren charakterlichen Stärken und Schwächen. Eine Contessa, ein Marchese, drei Vogelfänger, zwei Mädchen. Wer liebt wen? Eigentlich wollen alle Damen den Vogelfänger Cecco. Doch wer wagt es, dies auszusprechen? Und bekommen kann ihn nur eine, also nimmt man am Ende – um nicht leer auszugehen – was übrigbleibt ...

Gassmanns dramma giocoso basiert auf Carlo Goldonis gleichnamigem Schauspiel und wurde 1759 mit großem Erfolg in Venedig uraufgeführt. Das barocke Lustspiel will das Publikum amüsieren. Die Charaktere sind überaus modern: berechnend und kalt, dumm und narzisstisch, feig und geizig, ahnungslos und weltfremd, verlogen und blind – aber zutiefst menschlich. In ihrer Gefühlsverwirrung und Selbstüberschätzung lachen sie über sich selbst, mit uns, bis ins Heute hinein.

Florian Leopold Gassmann, geboren 1729 im heutigen Böhmen und zu Lebzeiten wohl bekannter als Mozart, hat eine »vogelgleiche« Musik geschrieben: übermütig, schlank, reaktionsschnell, elastisch, voller Esprit und Lebensfreude, heiter und turbulent.

Inszenierung

Die Regisseurin Jean Renshaw, erstmals an der Oper Köln zu Gast, hat die subtile Komödie von den billigen Zoten des Volkstheaters befreit und Gassmanns Werk in eine magisch­poetische, leicht verfremdete Realität gehoben. Die sinnenfrohe Aus­stattung von Christof Cremer, zuletzt für Bühne und Kostüme von Carl Orffs »Die Kluge« und Ingfried Hoffmanns »Die Heinzelmännchen zu Köln« verantwortlich, mischt Historie und Heute mit federleichter Ästhetik.

»Die Liebe ist eine süße, herrliche Sache, wenn man dabei nicht errötet.« (La Contessa, I. Akt)

Besetzung

Musikalische Leitung Gianluca Capuano / Inszenierung Jean Renshaw / Bühne & Kostüme Christof Cremer / Licht Philipp Wiechert /

La Contessa Armelinda
Il Marchese Riccardo
Roccolina
Cecco
Mariannina
Toniolo
Un uccello

Weitere Termine