Expand image

Wolfgang Amadeus Mozart

Die Zauberflöte

Eine deutsche Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Emanuel Schikaneder
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
in deutscher Sprache

Fr /
Okt 20
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 – 22:30 / Vorstellung

Inhalt

»Die Strahlen der Sonne vertreiben die Nacht«: Mozarts große Oper im Gewande des Singspiels, »Die Zauberflöte«, steht am Beginn der neuen Saison an der Oper Köln. Michael Hampe, der ehemalige Intendant des Hauses, inszeniert diesen farbigen Kosmos – eine immer wieder faszinierende Geschichte, in der ›gedankenschwere geistige‹ Themen wie Menschenerziehung, geistige Reifung und Prüfung, männerbündisches Sektierertum, das Übernehmen von Verantwortung und der maßvolle Umgang mit Macht abgehandelt werden, und die dabei zugleich so theaterwirksam ›leicht‹ daher kommt, dass es für Alt und Jung seit jeher eine wahre Freude ist.

In den Gegensätzen vom Reich der Sonne und nächtlicher Welt, von Feuer und Wasser, von Rache (Königin der Nacht) und elitärem Gutmenschentum (Sarastro und die Priesterschaft), von hehr-tugendhaften Figuren (Tamino, Pamina) und fröhlich-volkstümlichem Personal (Papageno, Papagena) ist Wolfgang Amadeus Mozarts letzte Oper ein großes Märchen, das interpretatorisch zu vielen Deutungen einlädt.

Der Komponist hat es auf unnachahmliche Weise verstanden, der buntscheckigen Handlung einen höheren musikalischen Sinn zu geben: Die volksliedhaften Arien des Papageno (»Der Vogelfänger bin ich ja«) stehen neben den erhabenen Chorszenen (»Es siegte die Stärke«), und nie klang eine Arie trauriger und aussichtloser als im Falle der sich von ihrem Geliebten verlassen wähnenden Pamina (»Ach ich fühl’s, es ist verschwunden«). Die Zauberwirkung der Musik steht im Zentrum der eigentlichen Botschaft: In den Instru-menten der Zauberflöte und des Glockenspiels versinnbildlicht sich die Macht der Musik, mit der sich die Welt verändern lässt, und die auch dann Wunder wirken kann, wenn die Gesellschaft eine Krisenzeit durchläuft.

Besetzung

Musikalische Leitung Alfred Eschwé / Inszenierung Michael Hampe / Bühne & Kostüme German Droghetti / Licht Andreas Grüter / Dramaturgie Tanja Fasching /