Kalender

November

MO DI MI DO FR SA SO
01
StaatenHaus Saal 3 / 17:20 - 17:40
Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 - 22:05
Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg
02 03
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 22:30
La Traviata
04
StaatenHaus Saal 3 / 18:50 - 19:10
Aterballetto & Johan Inger
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 21:00
Aterballetto & Johan Inger
05
StaatenHaus Saal 3 / 15:00 - 16:05
Das Rheingold für Kinder
StaatenHaus Saal 3 / 17:20 - 17:40
Aterballetto & Johan Inger
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 - 19:30
Aterballetto & Johan Inger
06 07 08
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:35
Das Rheingold für Kinder
09
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 22:30
La Traviata
10
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 22:30
La Traviata
11 12
StaatenHaus Saal 3 / 11:00 - 12:00
R(h)einhören!
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 21:00
La Traviata
13 14 15
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:35
Das Rheingold für Kinder
Lutherkirche / 20:00 - 20:25
Ijob - »Requiem für die Ertrunkenen«
16
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Das Rheingold für Kinder
17
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Das Rheingold für Kinder
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20 21 22
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Die Fledermaus
27 28
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29
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Das Rheingold für Kinder
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30
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:30
Die Fledermaus
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Bernd Alois Zimmermann

Die Soldaten

Oper in vier Akten
Libretto vom Komponisten nach dem gleichnamigen Schauspiel von Jakob Michael Reinhold Lenz
Musik von Bernd Alois Zimmermann (1918 - 1970)

So /
Apr 18 Zu dieser Veranstaltung findet eine Begleitveranstaltung statt.
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 – 20:30 / Premiere / 16 € - 125 €

Begleitveranstaltung

Mit Kurzeinführung in Saal 3

Inhalt

Eine Oper, deren Uraufführung zu einem epochalen Ereignis wurde: Anlässlich des 100. Geburtstags von Bernd Alois Zimmermann zeigt die Oper Köln »Die Sol­daten«, jenes Werk, dessen Uraufführung in der Domstadt 1965 in der öffentlichen Wahrnehmung bis heute nachwirkend als das wohl bedeutendste Ereignis in der Nachkriegsgeschichte dieses Hauses gilt. Der Realisierung des über mehrere Jahre hin entstandenen, kompositorisch hochkomplexen und in seiner musiktheatrali­schen Konstruktion bahnbrechenden Meisterwerks hatten im Vorfeld viele Hinder­nisse und Bedenken entgegengestanden – bis hin zur zeitweiligen Ablehnung als »unaufführbar«. Umso schwerer wogen der weithin beachtete Premierenerfolg und die mittlerweile zahlreichen Inszenierungen und Deutungen in aller Welt.

Im Zentrum der Handlung – angesiedelt im französischen Flandern, »gestern, heute und morgen« – steht Marie, die Tochter eines angesehenen Galanteriehändlers in der Regimentsstadt Lille. Ursprünglich dem Tuchhändler Stolzius zugeneigt, gerät sie an den Verführer Desportes, wird von diesem verlassen, lässt sich mit einem Haupt­mann ein, wird wieder verlassen, büßt ihren guten Ruf ein, wird Opfer einer Intrige und schließlich von einem Soldaten vergewaltigt, landet als Hure auf der Straße – am Ende, auf der Gasse bettelnd, wird sie selbst von ihrem eigenen Vater nicht mehr erkannt. Das Schlussbild des Werks ist apokalyptisch: Die Gestalten gefallener Soldaten ziehen in einer endlosen Kette vorüber, man hört Marschtritte, Exerzier­ befehle, Bombenabwürfe. Langsam senkt sich – so die szenische Anweisung – die Atomwolke herab.

»Ach, ihr Wünsche junger Jahre seid zu gut für diese Welt!« (Marie, III. Akt)

Besetzung

Musikalische Leitung François-Xavier Roth / Inszenierung Carlus Padrissa (La Fura dels Baus) / Bühne Roland Olbeter / Kostüme Chu Uroz / Licht Andreas Grüter / Dramaturgie Georg Kehren / Chorleitung Andrew Ollivant /

Wesener, ein Galanteriehändler in Lille
Marie, seine Tochter
Charlotte, seine Tochter
Weseners alte Mutter
Stolzius, Tuchhändler in Armentières
Stolzius' Mutter
Obrist, Graf von Spannheim
Desportes, ein Edelmann
Pirzel, ein Hauptmann
Eisenhardt, ein Feldprediger
Drei junge Offiziere
Die Gräfin de la Roche
Der junge Graf, ihr Sohn

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