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Dezember

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La Traviata
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KUNST MUSS (zu weit gehen) oder DER ENGEL SCHWIEG
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KUNST MUSS (zu weit gehen) oder DER ENGEL SCHWIEG
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Rigoletto
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Die Fledermaus
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KUNST MUSS (zu weit gehen) oder DER ENGEL SCHWIEG
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Carmina Burana
31
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Die Fledermaus
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Johann Strauß

Die Fledermaus

Operette in drei Akten
Libretto von Carl Haffner und Richard Genée nach dem Lustspiel "Le Réveillon"
von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
Musik von Johann Strauß (1825 - 1899)

Sa /
Dez 17
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 – 22:45 / Vorstellung / 15 € - 93 €

Inhalt

Das digitale Programmheft, das Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit der Abteilung Theater und Schule erstellt haben, können Sie hier ansehen.

Der Notar Dr. Falke hat mit seinem Freund Gabriel von Eisenstein eine private Rechnung offen und sinnt auf Rache. Eine exklusive Party im Hause des dubiosen russischen Prinzen Orlofsky kommt ihm als Schauplatz für die von ihm geplante Demontage Eisensteins gerade recht. Auf dieser delikaten Feier mit Sekt und Kaviar gibt sich keiner als das zu erkennen, was er wirklich ist - der Rausch regiert. Ein irrwitziges Spiel der erfundenen Identitäten, der falschen Freundschaften und des erotischen "Bäumlein-wechsle-dich" nimmt seinen Lauf. Das Erwachen bringt Katerstimmung: Am Ende findet sich die ganze Feiergesellschaft im Gefängnis wieder; und damit alles so bleibt, wie es ist, einigt man sich darauf, dass niemand schuld war, nur der Champagner.

Doppelmoral, saturierte Langeweile und fadenscheinige menschliche Beziehungen bestimmen die Gesellschaft, in die uns Johann Strauß mit seiner so bitterbösen wie unwiderstehlichen Operette »Die Fledermaus« entführt. 

Am 1. Mai 1873 eröffnet Kaiser Franz Joseph im Wiener Prater die Weltausstellung, die zwölf Mal so groß wie die erste Weltausstellung 1851 in London ist. Am 9. Mai 1873 beendet der Wiener Börsenkrach den Wirtschaftsboom der Gründerzeit und reißt halb Wien in den Ruin. Nach Musik ist niemandem zumute, dennoch entsteht um die Jahreswende jenes Werk, das als größtes Meisterwerk der Operette in die Geschichte eingehen wird: »Die Fledermaus« von Johann Strauß Sohn.

Der »Walzerkönig« Johann Strauß war zu diesem Zeitpunkt bereits ein weltweit berühmter Dirigent und Komponist, hatte 1872 in Boston und New York gastiert und sich vom Publikum vergöttern lassen. Mit Ende 40 stürzte er sich begeistert und siegessicher auf das Libretto von Richard Genée und Carl Haffner – in nur zweiund­vierzig Tagen und Nächten komponierte Strauß »Die Fledermaus«. Die Urauffüh­rung am 5. April 1874 im Theater an der Wien verlief glänzend. Die »Morgen­Post« schrieb: »Das klingt ins Ohr und rieselt durch das Blut hinab bis in die Beine, und der faulste Mensch im Zuschauerraum fängt unwillkürlich zu nicken an mit dem Kopfe und wiegt den Leib und stampft mit den Füßen ...«. Melodien wie »Komm mit mir zum Souper«, »O je, o je, wie rührt mich dies«, »Trinke, Liebchen, trinke schnell«, »Ich lade gern mir Gäste ein« oder »Klänge der Heimat« und »Brüderlein und Schwesterlein« haben bald nach der Uraufführung die Bühnen der Welt erobert und auch nach mehr als 140 Jahren nichts von ihrer Anziehungskraft verloren.

Inszenierung

Mit Miljenko Turk als Eisenstein, Claudia Rohrbach als Adele und weiteren hochkarätigen Ensemblemitgliedern und Gästen steht eine sehr kompetente Equipe spielfreudiger Gesangssolisten auf der Bühne.

»Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist.« (Rosalinde, I. Akt)

Besetzung

Musikalische Leitung Marcus Bosch / Inszenierung Petra Luisa Meyer / Bühne Stefan Brandtmayr / Kostüme Cornelia Kraske / Licht Andreas Grüter / Choreografie Athol Farmer / Chorleitung Sierd Quarré / Dramaturgie Georg Kehren /

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