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Oktober

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Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg
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Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg
09
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10
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RELICS
11 12
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Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg
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Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg
13
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14
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Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg
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Bronze by Gold
17 18
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La Traviata
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La Traviata
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22
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»Somewhere over the rainbow« Streifzug durch die Welt der Operette und des Musicals
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Carl Zeller

Der Vogelhändler

Operette in drei Akten
Libretto von Moritz West und Ludwig Held
Musik von Carl Zeller (1842 - 1898)
halbszenische Aufführung

Fr /
Jan 17
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 – 22:00 / Vorstellung / 12 € - 61 €

Inhalt

»Grüß euch Gott, alle miteinander! Schaut’s euch meine Vögel an …« – Die Idee zum »Vogelhändler« kam dem Juristen Dr. Carl Zeller während eines Aufenthaltes in den Tiroler Bergen. Das milieuechte Buch von Moritz West und Ludwig Held spielt in der Rheinpfalz, seine Helden sind der burschikose, verarmte Graf Stanislaus, der sich als Kurfürst ausgibt und so Verwirrung stiftet, und der stets vergnügte Vogelhändler Adam aus Tirol; seine Heldinnen sind Kurfürstin Marie sowie Adams Verlobte Christel. Die beiden können erst heiraten, wenn der Vogelhändler einen festen Posten hat – und mit »Protektion«, von der Adam nichts weiß, wird er von den Prodekanen Süffle und Würmchen einer fragwürdigen Prüfung unterzogen und zum Menageriedirektor ernannt. Der falsche Kurfürst Stanislaus wird entlarvt, das Scherzspiel löst sich in einem Happy End auf, Adam und Christel ziehen nach Tirol. »Der Vogelhändler« ist »keine Staatsaffäre, nur eine harmlose und lustige Liebesverwicklung, frisch und angenehm …«

Inszenierung

Die Uraufführung des »Vogelhändlers« am 10. Januar 1891 im Theater an der Wien machte Carl Zeller als Komponisten mit einem Schlag zur lokalen Berühmtheit. Der angesehene Staatsbeamte war bis zu diesem Zeitpunkt mit verschiedenen dramatischen Werken an die Öffentlichkeit getreten, fiel aber mit seiner volkstümlichen Kompositionsweise, in gewolltem Gegensatz zum übermächtigen Dreigestirn Franz von Suppé, Carl Millöcker, Johann Strauß nicht weiter auf. Obwohl oder vielleicht weil Zeller generationsmäßig in die große klassische Operettenperiode fällt, stellten sich fühlbare Erfolge nur langsam und spät ein. Waren bei der Trias Suppé, Millöcker, Strauß Walzer, Marsch und Polka fast ausschließlich formgebend, so bringt Zeller den völlig neuen Gestaltungsfaktor »volkstümliches Lied« in die dramatische Konzeption ein. Gerade diese Besonderheit sollte ausschlaggebend für seine Popularität werden. »Als geblüht der Kirschenbaum«, »Schenkt man sich Rosen in Tirol« oder »Ich bin die Christel von der Post« sind in ihrer Gesamtheit österreichisches Volksliedgut geworden: höchster Lohn dieser wahren Musikantenseele. 

Für die musikalische Leitung dieser halbszenischen, von Eike Ecker eingerichteten Produktion zeichnet Alexander Rumpf verantwortlich, der im StaatenHaus zuletzt mit großem Erfolg die Neuinszenierung von Carl Orffs »Die Kluge« leitete.

»B'hüt enk Gott, alle miteinander!«
(Adam, III. Akt)

Besetzung

Musikalische Leitung Alexander Rumpf / Szenische Einrichtung Eike Ecker / Dekoration Petra Möhle / Kostüme Xenia Lassak / Licht Nicol Hungsberg / Chorleitung Sierd Quarré /

Kurfürstin Marie
Adelaide, Hofdame
Baron Weps, Wald-und Wildmeister
Graf Stanislaus, sein Neffe
Süffle
Würmchen
Adam, der Vogelhändler
Christel, Postbotin
Schneck, Dorfschulze