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November

MO DI MI DO FR SA SO
01
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 21:00
Barkouf ou un chien au pouvoir (oder ein Hund an der Macht)
02 03
StaatenHaus Saal 3 / 15:15 - 15:35
Barkouf ou un chien au pouvoir (oder ein Hund an der Macht)
StaatenHaus Saal 2 / 16:00 - 19:00
Barkouf ou un chien au pouvoir (oder ein Hund an der Macht)
04 05 06
StaatenHaus Saal 3 / 19:30 - 21:00
Get-Together
07
StaatenHaus Saal 3 / 19:30 - 21:00
Get-Together
08
StaatenHaus Saal 3 / 19:30 - 21:00
Get-Together
09
StaatenHaus Saal 3 / 19:30 - 21:00
Get-Together
10
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 - 21:00
Carmen
11 12 13 14
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:30
Carmen
15 16
Schädelstatt im StaatenHaus / 20:00 - 21:00
Das Ensemble präsentiert sich
17
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 - 21:00
Carmen
18 19 20
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:30
Carmen
21 22 23
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:30
Carmen
24
StaatenHaus Saal 3 / 17:15 - 17:35
Hamlet
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 21:00
Hamlet
25 26 27
StaatenHaus Saal 3 / 18:45 - 19:05
Hamlet
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 22:30
Hamlet
28
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:30
Carmen
29
StaatenHaus / 16:00 - 17:30
Opernführung im StaatenHaus
StaatenHaus Saal 3 / 18:00 - 19:15
Siegfried für Kinder
30
StaatenHaus Saal 3 / 14:00 - 16:00
Advent in der Oper
StaatenHaus Saal 3 / 18:45 - 19:05
Hamlet
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 22:30
Hamlet
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Comedian Harmonists

Ein Abend mit Liedern der Comedian Harmonists und Moderation

Di /
Okt 19
Schädelstatt im StaatenHaus / 19:30 – 20:45 / Wiederaufnahme / € 25,-

Inhalt

Sie kümmern sich liebevoll um die stachelige Botanik auf Ihrer Fensterbank und summen dabei »Mein kleiner, grüner Kaktus …«? – Dann haben Sie die ›Comedian Harmonists‹ im Ohr!

1927 / 1928 kamen sechs junge Herren zusammen, deren Ziel es war, nach dem amerikanischen Vorbild ›The Revelers‹ ein deutschsprachiges Pendant zu gründen.

Drei Tenöre, ein Bariton und ein Bass probten äußerst diszipliniert vorwiegend nächtens, unbezahlt und in einem winzigen Zimmer die Arrangements des sechsten Bandmitglieds, um nach monatelangem Ringen um eine ausgefeilte a-cappella-Darbietung mit Klavierbegleitung das erste Engagement zu erhalten: Der Berliner Varietékönig Erik Charell engagierte die Truppe als Intermezzi-Gesangsgruppe in der Pause der Operetten-Revue »Casanova« von Ralph Benatzky in seinem Großen Schauspielhaus. Charell war es auch, der den Männern jenen Namen verpasste, unter dem sie schnell berühmt werden sollten (und es noch heute sind): ›Comedian Harmonists‹.

Ab dem Frühjahr 1929 tourten die ›Comedian Harmonists‹ durch Deutschland. Der Durchbruch gelang dem Sextett in Leipzig – immer noch als eine Art Einlage in einem Revueprogramm. Grammophonplatten und Rundfunkauftritte förderten die Popularität des Ensembles dermaßen, dass es sich trotz des finanziellen Risikos entschloss, ein eigenes, abendfüllendes Programm auf die Beine zu stellen: Das ›Tempo-Varieté‹ feierte am 26. Januar 1930 in Leipzig Premiere – und damit begannen die erfolgreichsten Jahre der Vokalisten: Konzerte in ganz Deutschland, Auslandsgastspiele und die Mitwirkung bei Filmen bescherten den Sängern für die Verhältnisse der damaligen Zeit – Arbeitslosigkeit und die Weltwirtschaftskrise prägten die Jahre – enorme Einkünfte, die sie auch gerne wieder der Wirtschaft zuführten.

Der Machtantritt der Nazis 1933 beschäftigte die Künstler, drei von ihnen jüdischer Abstammung, zunächst nicht sonderlich. Sie waren nicht politisch und glaubten, aufgrund ihrer großen Popularität nichts befürchten zu müssen. Sie irrten.

Rund 85 Jahre später sind die unterhaltsamen, eingängigen, teils auch unsinnig-witzigen Songs wie »Mein kleiner grüner Kaktus«, »Ein Freund, ein guter Freund« oder »Veronika, der Lenz ist da«, aber auch deren Interpretation von Stücken wie »Guter Mond Du gehst so stille« bekannt.

Besetzung

Musikalische Leitung Rainer Mühlbach / Neueinstudierung nach einer Konzeption von Christian Raschke Eike Ecker / Ausstattung Mara Lena Schönborn /

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