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MOUVOIR / Stephanie Thiersch

Bronze by Gold

mit dem Asasello-Quartett und DJ Elephant Power

Mo /
Okt 17
StaatenHaus Saal 3 / 19:30 – 20:45 / Vorstellung

Inhalt

In Stephanie Thierschs neuer Produktion fallen Musik und Tanz, Intensitäten, Rhythmen und Stile ineinander, verflechten und blockieren sich. Der Titel »Bronze by Gold«, gefunden im Sirenenkapitel des Ulysses (J. Joyce), meint das verführerische Nebeneinander und Nacheinander von Zeitgenössischem Tanz, Tableaux Vivants, Streichquartett und Clubmusik. Jeder glänzt, gewittert oder erlischt: Sieben Performer, ein Streichquartett und ein DJ werden als utopische Gemeinschaft dazu gebracht, sich zu verbinden, zu verketten, aneinander zu zerren, spielerisch und unbequem, lustvoll und erzwungen. »Bronze by Gold« kommt daher wie eine eklektizistische Montage. Sie entwickelt einen Sog und wirbelt ikonische Bilder einer Gesellschaft durcheinander, die sich selber feiert, die aufgibt, weiterzieht, überleben muss. Zu den sich immer weiterverzweigenden Klängen des Asasello-Quartett, angefangen mit der »Großen Fuge« von Beethoven über »Torso V« von Márton Illés, bis zu Hikari Kiyamas »Raga Phi«, gesellen sich die pochenden Bässe und die virtuose Scratchtechnik des Dj Elephant Power. 12 Körper werden zu Strudeln und versuchen sich dennoch zu behaupten, gegen den Strom zu schwimmen. In einer Welt, in der alles nebeneinander steht, sich alles gegenseitig zu nivellieren scheint, versuchen sie in Erscheinung zu treten, immer anders.

Inszenierung

»Thierschs Körper changieren nicht nur zwischen ihren unterschiedlichen medialen Repräsentationen, sondern verkörpern auch heterogene emotionale Zustände.[...] In Bronze by Gold bewegen sich die Musikerinnen und Musiker des Asasello-Streichquartetts zusammen mit den sieben Tänzerinnen und Tänzern im Raum, wobei die heftige Bewegung der Musik derart in ihre Körper übergeht und sie zur physischen Erschöpfung treibt. Das Stück konfrontiert unsere westliche Party-Kultur mit dem von uns bisher nur zu erahnenden Schrecken des Terrors und des Todes.«

Gerald Siegmund / Katalog Tanzplattform 2016

Cast
Konzept/Choreografie: Stephanie Thiersch; Quartett: Rostislav Kozhevnikov (1. Violine), Barbara Kuster (2. Violine), Teemu Myöhänen (Cello), Justyna Śliwa (Viola);
 Tanz/Kreation: Matteo Ceccarelli, Marika Gangemi, Annamari Keskinen, Moo Kim,
 Colas Lucot, Chang Ik Oh, Camille Revol; Tanz/2nd Cast: Viviana Éscale, Claudia Greco, Michele Meloni, Kefa Oiro, Joel Suárez Gómez; Support: Manon Greiner; Elektronische Musik: Dj Elephant Power;
 Dramaturgie: Guy Cools; 
Choreografisch-musikalische Beratung: Juan Kruz Díaz de Garaio Esnaola; 
Choreografische Assistenz: Viviana Escalé, Valentí Rocamora i Torà;
 Regieassistenz: Liesa Harzer; Kostüm: Fabien Almakiewicz;
 Bühne: Jasper Diekamp;
 Lichtdesign: Nico de Rooij, Jürgen Kapitein;
 Outside Ear: Aleksandra Gryka; Technische Leitung: Fabian Bleisch; Ton: Maximilian Johannson; Fotografie: Martin Rottenkolber; Produktionsleitung: Karolin Henze; Management: Béla Bisom.
Un grand merci à Chantal Grand!

Besetzung

Konzept / Choreografie Stephanie Thiersch / Bühne Jasper Diekamp / Kostüme Fabien Almakiewicz / Licht Nico de Rooji, Jürgen Kapitein / Dramaturgie Guy Cools /

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