Kalender

April

MO DI MI DO FR SA SO
01
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:00
Turandot
02
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:30
Der Teufel mit den drei goldenen Haaren
03
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:30
Der Teufel mit den drei goldenen Haaren
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:00
Turandot
04
StaatenHaus Schädelstatt / 20:00 - 21:00
Das Ensemble präsentiert sich
05
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:30
Der Teufel mit den drei goldenen Haaren
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 - 20:30
Turandot
06 07
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:00
Turandot
08 09
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:30
Der Teufel mit den drei goldenen Haaren
10 11
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:00
Turandot
12
StaatenHaus Saal 3 / 15:00 - 16:00
Der Teufel mit den drei goldenen Haaren
13
StaatenHaus Saal 1 / 16:00 - 18:30
Turandot
14 15 16 17 18
StaatenHaus Saal 3 / 18:00 - 19:00
Der Teufel mit den drei goldenen Haaren
Außenspielstätte am Offenbachplatz / 19:30 - 20:30
Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung
19
StaatenHaus Saal 3 / 17:15 - 17:35
Miranda
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 19:40
Miranda
20 21 22
Außenspielstätte am Offenbachplatz / 19:30 - 20:30
Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung
23
StaatenHaus Saal 3 / 18:45 - 19:05
Miranda
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 21:10
Miranda
24 25 26
StaatenHaus Saal 3 / 11:00 - 12:00
R(h)einhören!
StaatenHaus Saal 1 / 16:00 - 19:00
Die Fledermaus
27
Außenspielstätte am Offenbachplatz / 19:30 - 20:30
Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung
28
Außenspielstätte am Offenbachplatz / 19:30 - 20:30
Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung
29
StaatenHaus Saal 3 / 18:45 - 19:05
Miranda
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 21:10
Miranda
30
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:45
Die Fledermaus

Martin Finke, ein junger 80er

Auch wenn seit dem eigentlichen Geburtstagstermin schon wieder ein paar Monate verstrichen sind, möchten wir es nicht versäumen, einem bedeutenden Jubilar der Oper Köln unsere Reverenz zu erweisen: Der Tenor Martin Finke, der von 1971 bis 2006 festes Ensemblemitglied der Oper Köln war, hat am 23.07.2019 seinen 80.Geburtstag gefeiert.
Der gebürtige Westfale studierte ab 1963 an der Folkwang-Universität der Künste, Essen. Bereits im Jahre 1966 wurde er an das Theater Augsburg verpflichtet bevor er 1971, zur Zeit des legendären, aber leider tragisch ums Leben gekommenen damaligen General Musikdirektors István Kertész am Kölner Offenbachplatz debütierte. Er erwies sich im weiteren Verlauf als der ideale Interpret in den Bereichen des Tenorbuffo – und Spieltenor-Fachs, in späteren Jahren folgten auch Charaktertenorpartien. Martin Finke begeisterte sein Publikum, ob als Pedrillo in »Die Entführung aus dem Serail«, als Ernesto in Donizettis »Don Pasquale«, oder als stotternder Wenzel in »Die verkaufte Braut«, um an dieser Stelle nur ein paar seiner vielzähligen Rollen zu nennen. In den vielen Jahren seiner überaus erfolgreichen Karriere wurde ihm auch – neben seiner Festverpflichtung an der Oper Köln – internationales Renommee zuteil. Fortan gastierte er an den bedeutendsten Opernhäusern und wirkte an bedeutenden Uraufführungen wie die von Hans Werner Henzes »Die englische Katze« (Schwetzinger Festspiele, 1983) und »Die Schwarze Maske« von Krzysztof Penderecki (Salzburger Festspiele, 1986) mit. Dabei arbeitete er mit renommierten Dirigenten wie Marek Janowski, Sir Georg Solti und Regisseuren wie Harry Kupfer oder auch Michael Hampe – etwa als David in dessen denkwürdigen Kölner Inszenierung von Richard Wagners »Die Meistersinger von Nürnberg« – zusammen. Nach mehr als 40 Jahren auf der Opernbühne, davon mit Unterbrechung 25 Jahre als festes Ensemblemitglied der Oper Köln, beendete der Tenor nach Ablauf der Spielzeit 2005.06, in einer seiner Paraderollen, als Mime in Richard Wagners »Siegfried«, seine aktive Bühnenkarriere. Im Jahr 2011 kehrte Martin Finke, in der Rolle des Meistersängers Kunz Vogelgesang, in »Die Meistersinger von Nürnberg« noch einmal an sein Stammhaus zurück.
Die Oper Köln dankt an dieser Stelle sehr für die lange Verbundenheit und die vielen kostbaren Begegnungen und wünscht ›Alles Gute‹.