Ulrike Helzel

Vita

Die in Magdeburg geborene Ulrike Helzel erhielt ihre Gesangsausbildung an der Leipziger Musikhochschule. Sie wurde 1990 beim Dvořák-Wettbewerb in Karlovy Vary mit dem 2. Preis ausgezeichnet und erhielt den Händel Förderpreis der Stadt Halle. Ulrike Helzel war Stipendiatin der Richard-Wagner-Stiftung und ist Ehrenmitglied des Richard-Wagner- Verbandes Magdeburg. Seit 2012 ist die Mezzosopranistin Ulrike Helzel Mitglied des Ensembles der Wiener Staatsoper, wo sie im Jahr zuvor mit der Wellgunde debütiert hatte und in Folge auch Jenny (»Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny«), Annina (»Der Rosenkavalier«), Siegrune und 2. Norn sang. Zuletzt war sie in Wien u.a. als Marcellina (»Le Nozze di Figaro«), Siegrune (»Walküre«) und 2. Dame (»Die Zauberflöte«) zu hören. Vor ihrem Wechsel nach Wien gehörte Ulrike Helzel viele Jahre dem Ensemble der Deutschen Oper Berlin an. Hier sang sie so wichtige Partien wie Cherubino in »Le Nozze di Figaro«, Fuchs in »Das schlaue Füchslein«, Hänsel in »Hänsel und Gretel«, Siebel in »Faust«, Orpheus in »Orpheus und Euridice«, Octavian in »Der Rosenkavalier«, Mère Marie in »Les Dialogues des Carmélites«, Suzuki in »Madama Butterfly« und Maria Maddalena de Pazzi in Salvatore Sciarrinos »Infinito Nero«. Von 2006 bis 2012 gastierte Ulrike Helzel über ihr Berliner Engagement hinaus bei den Bayreuther Festspielen, wo sie die Wellgunde im »Ring des Nibelungen« sowie ein Blumenmädchen und einen Knappen im »Parsifal« sang. Ulrike Helzel gastierte als Angelina in »La Cenerentola« am Theater Basel, als Donna Elvira in »Don Giovanni« an der Komischen Oper Berlin, in der Titelpartie von »Carmen« an der Semperoper Dresden, der Komischen Oper Berlin, dem Staatstheater Braunschweig, dem Deutschen Nationaltheater Weimar und dem Opernhaus Halle. Weiterhin gastierte sie an der Brüsseler Oper La Monnaie, an der Bayerischen Staatsoper München, an der Nederlandse Opera Amsterdam, am Grand Theatre de Genève, an der Oper Leipzig, beim Festival de Música de Canarias, bei den Dresdner Musikfestspielen und beim Festival Radio France Montpellier. 2013 war die Künstlerin mit ihrem Rollendebüt als Fricka in »Rheingold« unter Kirill Petrenko in Rom zu erleben. Über ihre Operntätigkeit hinaus ist Ulrike Helzel eine gefragte Konzertsängerin. Ihr Repertoire reicht von Bach bis ins zwanzigste Jahrhundert. Sie arbeitete u. a. mit den Dirigenten Alain Altinoglu, Frédéric Chaslin, Adam Fischer, Mikko Franck, James Gaffigan, Simone Young, Cornelius Meister, Ingo Metzmacher, Andris Nelsons, Tomáš Netopil, Kirill Petrenko, Sir Simon Rattle, Ulf Schirmer, Peter Schneider, Jeffrey Tate, Christian Thielemann sowie Franz Welser-Möst. Als Liedsängerin war sie u. a. in Berlin mit einem ausgesuchten Zemlinsky-Programm, in Weimar mit einem Abend mit den »Zigeunerliedern« von Johannes Brahms und in der Dresdner Philharmonie mit Mussorgskis Liederzyklus »Kinderstube« zu hören. An der Oper Köln debütiert Ulrike Helzel als Adelaide in Carl Zellers »Der Vogelhändler«.

 

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