Lotte Verstaen

Vita

Die aus Belgien stammende junge Mezzosopranistin begann ihre musikalische Ausbildung an der Musikhochschule ihrer Heimatstadt Tielt bei der Sopranistin Catherine Vandevelde.
Im September 2019 erhielt sie den Master-Abschluss in Gesang mit der höchsten Auszeichnung an der LUCA School of Arts/Campus Lemmens in Louvain. Anschließend besuchte sie Meisterkurse bei Maarten Koningsberger, Yann Beuron, Karine Deshayes, Daniela Musca, Roger Vignoles, Audrey Hyland, Rosemary Joshua, Alexander Vassiliev, Lisette Oropesa und George Ure. Ihre aktuellen Gesangslehrer sind Catherine Vandevelde und Ilse Eerens - beide Sopran - und der Tenor Thomas Blondelle.
Während ihrer Gesangs- und Musikausbildung an der LUCA, trat Lotte Verstaen 2015 der MM Akademie des La Monnaie in Brüssel bei. Als Mitglied dieser Akademie nahm sie an Konzerten und Opernprojekte unter der Leitung renommierter Dirigenten wie Thomas Rösner, Evelino Pidò, Mikhail Tatarnikov, Antonello Manacorda, Andrea Marcon und Hartmut Haenchen teil.
Nachdem sie zu ›MM Academy Soloist‹ befördert wurde, übernahm sie Rollen wie die Bellangère in »La mort de Tintagiles« und eine Schwester Palomides in »Alladine et Palomides«.
Für ihre Leistungen wurde Lotte Verstaen kürzlich mit dem Titel ›MM Academy Laureate‹ ausgezeichnet.
Zu den Engagements der letzten Monate gehören unter anderem Paquette in »Candide« unter Patrick Leterme bei dem Festival Musiq'3 in Brüssel, Louvain-la-Neuve (Festival du Brabant Wallon), Lüttich (Opéra Royal de Wallonie), Charleroi (Palais des Beaux Arts), Saint-Hubert und La Louvière ; Dritte Dame in Mozarts »Die Zauberflöte« mit Casco Phil unter der Leitung von Dionysis Grammenos ; Dinah in Bernsteins »Trouble in Tahiti« unter Ivan Meylemans ; Zauberin und Geist in Purcells »Dido and Aeneas« unter Filip Martens und Madame de la Haltière in Massenets »Cendrillon«. Des Weiteren sang sie die Rolle der Dorabella in »Così fan tutte« beim Mozart-Festival in Brüssel.
Im Konzert trat sie als Solistin in J.S. Bachs Johannes-Passion unter der Leitung von Bart Naessens und von Peter Ledaine (mit dem Ensemble Orlandus und dem Barock-Consort Euterpe) auf. Zudem sang sie in Händels »Messiah« unter der Leitung von Dirk De Nef. Außerdem sang sie Mahlers »Rückert-Lieder«, arrangiert für Gesang und Streichorchester, unter der Leitung von Marc Tooten und Saint-Saëns' »Weihnachtsoratorium« unter Filip Martens.
2019 erreichte Lotte Verstaen das Halbfinale des 38. Internationalen Hans-Gabor-Belvedere-Gesangs Wettbewerb in Villach und gewann den dritten Preis beim 52. Internationalen Gesangswettbewerb von Toulouse im September 2019 im berühmten Théâtre du Capitole de Toulouse. Sie ist auch Preisträgerin der Wettbewerbe »Solisten aan Zee« (2013) und Finalistin (für Belgien) des internationalen Wettbewerbs »Voix Nouvelles«, 2017.
Lotte Verstaen wird in der nächsten Spielzeit im Kölner Opernstudio arbeiten.

 

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