Howard Arman

Vita

Vielseitigkeit gehört zu den wichtigsten musikalischen Anliegen des in London geborenen Dirigenten, Chorleiters und Komponisten Howard Arman, der seit Herbst 2016 Künstlerischer Leiter des Bayerischen Rundfunkchores ist. So profiliert er sich in allen Epochen, Genres und Darbietungsformen der klassischen Musik: vom historisch informierten Barockkonzert über Chorsymphonik und Oper bis hin zu Jazzprogrammen und breitenwirksamen, selbst moderierten Mitsingkonzerten. Howard Arman ließ sich am Trinity College of Music in London ausbilden, bevor er zunächst mit renommierten englischen Ensembles kooperierte und schon bald seinen Wirkungskreis auf Europa ausweitete. Bereits 1995 trat Howard Arman erstmals bei den Salzburger Festspielen in Erscheinung. Neben seinem internationalen Wirken als Chor- und Orchesterdirigent leitete er vielbeachtete Produktionen an Opernhäusern in Amerika, Deutschland, Finnland, Österreich, Italien und in der Schweiz. Für die Neuformierung des Händel-Festspielorchesters anlässlich der Inszenierung von »Orlando« wurde Howard Arman 1996 mit dem Händel-Preis geehrt. Von 2011 bis Juli 2016 war er Musikdirektor des Luzerner Theaters, wo er u. v. a. Händels »Hercules«, Mozarts »Le nozze di Figaro«, Rossinis »La Cenerentola«, Bizets »Carmen« und Richard Strauss’ »Ariadne auf Naxos« sowie Werke der Moderne wie Chaya Czernowins »Pnima«, das Tanztheater »Metamorphosen« (mit eigenen Kompositionen) und die Uraufführung von Johannes Maria Stauds »Die Antilope« leitete. Seine umfangreiche Diskographie enthält etwa die mit dem ECHO Klassik prämierten Einspielungen von Rachmaninows Chorwerk »Das Große Abend- und Morgenlob« sowie Grauns »Der Tod Jesu«. An der Oper Köln leitet er in der Spielzeit 2016.17 die Deutsche Erstaufführung »Die Antilope« von Johannes Maria Staud und die Deutsche Erstaufführung »Das Lied der Frauen vom Fluss – Cantos de sirena«.

 

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