Claude Schnitzler

Vita

Der in Strasbourg geborene Dirigent erhielt seine musikalische Ausbildung am Conservatoire National de Région seiner Geburtsstadt, seinen Abschluss machte er am Mozarteum Salzburg. 1975 wurde er Assistent von Alain Lombard beim Philharmonischen Orchester in Strasbourg, von 1981 bis 1985 arbeitete er regelmäßig an der Opéra National de Paris. 1986 übernahm er die Leitung des Orchestre de la Ville in Rennes, gleichzeitig war er auch Chefdirigent der Opéra du Rhin. Von 1989 bis 1995 dirigierte er u. a. am Liceu in Barcelona, am Teatro La Fenice in Venedig, am Teatro Regio in Turin sowie am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel. Zu seinem äußerst vielfältigen Repertoire zählen u. a. »Lucia di Lammermoor«, »Madama Butterfly«, »Herzog Blaubarts Burg«, Martinu˚s »Ariane«, »Les contes d’Hoffmann«, »Aida«, »Tosca«, Faurés »Pénélope«, »Eugen Onegin«, »Siegfried«, »Götterdämmerung«, Karl Goldmarks »Die Königin von Saba«, »La Vie Parisienne«, »Der Wildschütz«, »Adriana Lecouvreur«, »La Périchole«, »Der fliegende Holländer«, »Nabucco«, »Lucio Silla«, »Eine Nacht in Venedig«, »Die Fledermaus«, »Rusalka«, »La Traviata«, »Faust«, »La Belle Hélene« sowie »Werther« und »Carmen«. Engagements führten den international gefragten Dirigenten u. a. an die Welsh National Opera in Cardiff, an die Volksoper Wien sowie an die Opernhäuser von Leipzig, Nizza, Dijon, Strasbourg, Metz, Toulon, Bern, Maribor und Montpellier. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2005 mit Gounods »Roméo et Juliette« und leitete seither dort u. a. »L’elisir d’amore«, »La Bohème«, »Manon« und »Les contes d’Hoffmann«. An der Oper Köln dirigierte Claude Schnitzler in der jüngeren Vergangenheit Georges Bizets »Carmen«, Giuseppe Verdis Frühwerk »Attila«, Puccinis »Madama Butterfly«, »La Bohème« und »Tosca«. In der Spielzeit 2016.17 hat er die musikalische Leitung der Neuproduktion »Turandot«.

 

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