Kalender

Januar

MO DI MI DO FR SA SO
01
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 20:30
La Bohème
02 03
StaatenHaus Saal 3 / 18:00 - 19:20
Die Heinzelmännchen zu Köln
04
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:30
Candide
05
StaatenHaus Saal 3 / 18:00 - 19:20
Die Heinzelmännchen zu Köln
06
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:00
Der Vogelhändler
07
StaatenHaus Saal 3 / 15:00 - 16:20
Die Heinzelmännchen zu Köln
08
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 - 21:00
Candide
09
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:50
Die Heinzelmännchen zu Köln
10 11
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:50
Die Heinzelmännchen zu Köln
12
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:50
Die Heinzelmännchen zu Köln
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:30
Candide
13
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:50
Die Heinzelmännchen zu Köln
StaatenHaus Saal 3 / 18:50 - 19:10
La Voix humaine / Herzog Blaubarts Burg
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 21:45
La Voix humaine / Herzog Blaubarts Burg
14
StaatenHaus Saal 3 / 15:00 - 16:20
Die Heinzelmännchen zu Köln
15
StaatenHaus Saal 3 / 17:20 - 17:40
La Voix humaine / Herzog Blaubarts Burg
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 20:15
La Voix humaine / Herzog Blaubarts Burg
16 17 18 19
StaatenHaus Saal 3 / 18:50 - 19:10
La Voix humaine / Herzog Blaubarts Burg
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 21:45
La Voix humaine / Herzog Blaubarts Burg
20 21 22
StaatenHaus Saal 3 / 17:20 - 17:40
La Voix humaine / Herzog Blaubarts Burg
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 20:15
La Voix humaine / Herzog Blaubarts Burg
23 24 25
StaatenHaus Saal 3 / 18:50 - 19:10
La Voix humaine / Herzog Blaubarts Burg
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 21:45
La Voix humaine / Herzog Blaubarts Burg
26 27 28
StaatenHaus Saal 1 / 19:00 - 22:10
Cäcilia Wolkenburg "Circus Colonia"
29
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 13:00
Die Kluge
StaatenHaus Saal 1 / 16:00 - 19:10
Cäcilia Wolkenburg "Circus Colonia"
30
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 13:00
Die Kluge
31
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:40
Cäcilia Wolkenburg "Circus Colonia"

Carlus Padrissa (La Fura dels Baus)

Vita

Der renommierte Regisseur und Multimedia-Künstler wurde in Barcelona geboren und war 1979 einer der Mitbegründer der Theatergruppe »La Fura dels Baus« (katalanisch für »Das Frettchen der Abgründe«). La Fura dels Baus definiert sich selbst als eine urbane Theatergruppe, die szenische und musikalische Wege abseits des Traditionellen erforscht.
Dabei versucht die Gruppe, Musik, Bewegung, natürliche und künstliche Materialien, neue Technologien und nicht zuletzt das Publikum in ihre Aufführungen zu integrieren. Im Laufe der 1990er-Jahreerweiterte die Gruppe ihre künstlerischen Projekte unter anderem auf das Sprechtheater, das »digitale Theater« und die Realisierung von Großereignissen bzw. – neudeutsch – Events. Erstmals großes Aufsehen erregte La Fura dels Baus mit der Gestaltung der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele 1992 in Barcelona. Später wurde das Ensemble auch für große Werbeaktionen von Pepsi und Mercedes-Benz engagiert.
Entsprechend ihrem Grundsatz der aktiven Partizipation der Zuschauer entwickelt La Fura auch Projekte im Internet wie »work in progress 97«, mit dem in einem digitalen Theater Szenen von verschiedenen Spielorten zusammengefügt wurden. Mit »Atlàntida« von Manuel de Falla und »Le Martyre de Saint Sébastien« (»Das Martyrium des heiligen Sebastian«) von Claude Debussy begaben sich Carlus Padrissa und sein Team erstmals auf das Feld der Oper. So inszenierte Padrissa auch »La damnation de Faust« (»Fausts Verdammnis«) von Hector Berlioz bei den Salzburger Festspielen 1999.
Im Palau de les Arts Reina Sofía von Valencia realisierten er und sein Team Richard Wagners »Der Ring des Nibelungen« mit Zubin Mehta am Pult, der von 2007 bis 2009 nach und nach auf die Bühne gebracht wurde und im Juni 2009 komplett auf der Bühne und im Herbst 2009 im Fernsehen (3sat) zu sehen war. Bei der RuhrTriennale inszenierte Padrissa Mozarts »Die Zauberflöte«, an der Scala di Milano reüssierte er mit Richard Wagners »Tannhäuser« und Bela Bartóks »Herzog Blaubarts Burg«. Mit dem Film »Faust 5.0« ist La Fura dels Baus schließlich auch ins Kinogeschäft eingestiegen. Des Weiteren ist die Gruppe auch in Tom Tykwers »Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders« in der furiosen Massenorgien-Szene zu bewundern, die wie eine Choreographie einstudiert wurde.
Im Mai 2008 zeichnete La Fura dels Baus für die szenische Umsetzung von »Michaels Reise« (ein Teil aus dem »Donnerstag« des »Licht«-Zyklus’ von Karlheinz Stockhausen) verantwortlich. Die Produktion war eine Koproduktion der Wiener Taschenoper mit den Wiener Festwochen, koproduziert von KölnMusik und Ensemble Musikfabrik.
An der Bayerischen Staatsoper München führte er Regie bei Puccinis »Turandot« und bei der Uraufführung »Babylon« von Jörg Widmann (Libretto: Peter Sloterdijk). Im April 2011 fand unter der Regie von Carlus Padrissa an der Oper Köln (Spielort: StaatenHaus) die vielbeachtete Uraufführung »Sonntag« aus Karlheinz Stockhausens »Licht«-Zyklus statt, gefolgt von der Neuproduktion von Richard Wagners »Parsifal« im Frühjahr 2013. Zur Eröffnung der Spielzeit 2015.16 setzte er Hector Berlioz’ »Benvenuto Cellini« mit großem Erfolg im StaatenHaus in Szene.

 

Veranstaltungen mit Carlus Padrissa (La Fura dels Baus)

Vergangene Veranstaltungen