Ausrine Stundyte

Vita

Aušrine Stundyte stammt aus Vilnius und studierte Gesang an der Litauischen Musikakademie und an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig.
Sie begann ihre Karriere mit Auftritten an der Oper in Leipzig und im Festengagement an der Oper Köln, erste Gastspiele führten sie nach Essen, Lübeck, Lissabon oder auch als Sieglinde in »Die Walküre« nach Palermo.
Zu den wichtigsten Stationen der jüngsten Vergangenheit zählen die Rolle der Heliane in Korngolds »Das Wunder der Heliane« beim Bard Summer Ecape sowie in Gent und Antwerpen und die der Katarina Ismailova in Schostakowitschs »Lady Macbeth«. Weitere wichtige Engegaments waren »Tosca« in Helsinki, Seattle und São Paulo sowie »Salome« in der Titelpartie an der Staatsoper Berlin und in Bologna. Zudem sang sie die Rolle der Renata in Prokofjews »Der feurige Engel« beim Festival von Aix-en-Provence, in Warschau, in Zürich, in München und Lyon. Weiterhin gab sie Partiedebüts als Carlotta in Franz Schrekers »Die Gezeichneten« an der Komischen Oper Berlin, als Bianca in Zemlinskys »Eine florentinische Tragödie« in Amsterdam, als Venus in »Tannhäuser« in Venedig und Antwerpen und als Montezuma in Rihms »Die Eroberung von Mexiko« in Köln in einer Inszenierung von Peter Konwitschny. Zudem sang sie die Titelpartie in »Catalanis Loreley« bei den St. Galler Festspielen, die Leonore in »Fidelio« konzertant in Israel und szenisch in Florenz sowie an der Wiener Volksoper, die Margherita in Boitos »Mefistofele« in München, die Judit in Bartoks »Herzog Blaubarts Burg« an der Komischen Oper Berlin, die Chrysothemis in »Elektra« in Antwerpen, die Titelpartie in »La Gioconda« in St. Gallen und Cio-Cio-San in Puccinis »Madame Butterfly« beim Opernfestival in Savonlinna und in Seattle.
Sie wurde mit mehreren Stipendien und Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Sonderpreis der Chambre Professionnelle des Directeurs d'Opéra Paris, mit dem Sonderpreis der Helikon Oper Moskau und dem 2. Preis Operette beim 25. Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Wien sowie mit dem Offenbach Preis in der Oper Köln.
Sie arbeitet mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Gianandrea Noseda, Fabio Luisi, Jeffrey Tate, Julia Jones, Julian Kovatchev, Marco Armiliato, Dmitri Jurowski, Markus Stenz und Gabriel Feltz sowie mit Regisseuren wie Calixto Bieito, Robert Carsen, Peter Konwitschny, Graham Vick, David Alden, Christof Nel, Pierre Audi, Tatjana Gürbaca, Anthony Pilavachi oder Dmitiri Tscherniakov zusammen.
Als Konzertsängerin trat sie u.a. im Gewandhaus Leipzig, in der Liederhalle Stuttgart, in der Kölner und der Essener Philharmonie sowie in mehreren Konzertsälen Tokyos auf.

 

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