Anne-Catherine Gillet

Vita

Anne-Catherine Gillet wurde in Belgien geboren. Schon in sehr jungen Jahren wurde sie von der Leitung der Opéra Royal de Wallonie entdeckt, die ihr eine Stelle anbot, wodurch sie ihre ersten Opernrollen übernehmen konnte. Schon bald entwickelte sich ihre Karriere an renommierten Opernhäusern beispielsweise am Théâtre du Capitole, am Opernhaus Zürich und an der Opéra Comique und der Nationaloper in Paris.
In ihren ersten Jahren sang sie die Sophie in »Werther« in Lüttich, Toulon, Lyon und an der Opéra Bastille, Musetta in »La Bohème« in Lüttich, Brüssel, Genf und Bordeaux, Sophie in »Der Rosenkavalier« in Toulouse, Sœur Constance in »Dialogues des Carmélites« und Zdenka in »Arabella« in Toulouse und Lüttich. Danach erweiterte sie ihr Repertoire mit Auftritten als Despina in »Così fan Tutte« am Théâtre des Champs-Élysées, in Tourcoing, Toulouse und im Palais Garnier in Paris, oder Susanna »Le Nozze di Figaro« in Nizza, Toulouse und Lüttich. Weitere Rollen waren Micaëla in »Carmen« an der Opéra Comique, in Marseille und Peking und Poppea (»L'incoronazione di Poppea«), unter der Leitung von Christophe Rousset in Toulouse und Ottavio Dantone in Como und Brescia sowie Aricie (»Hippolyte et Aricie«) in Toulouse und an der Pariser Oper mit Emmanuelle Haïm.
Anne-Catherine Gillet pflegt eine besondere Zuneigung für das französische Repertoire des 19. Jahrhunderts und debütierte in den Rollen des Cendrillon von Massenet im Théâtre de la Monnaie, der Juliette in Tours, der Manon in Lausanne und der Leïla (»Les Pêcheurs de perles«) in Lüttich und an der Oper Angers-Nantes. Das Repertoire des 20. Jahrhunderts bietet ihre großen Partien, wie die Mélisande in Lüttich, die Titelpartien in »L'Héritière« und »Colombe« von Jean-Michel Damase in Marseille, Die Gouvernante (»Die Drehung der Schraube«) in Frankfurt und Blanche (»Dialogues des Carmélites«), für die sie als eine der besten Interpretinnen ihrer Generation gefeiert wird.
Sie arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Alain Altinoglu, Marco Armiliato, P. Arrivabeni, Jesús López Cobos, Patrick Davin, John Eliot Gardiner, Laurent Gendre, Emmanuelle Haïm, Philippe Jordan, Jiří Kout, Jacques Lacombe, Louis Langrée, Jean-Claude Malgoire, Marc Minkowski, Kent Nagano, Günter Neuhold, Kazushi Ōno, Jean-Yves Ossonce, Antonio Pappano, Evelino Pido, Michel Plasson, Georges Prêtre, Carlo Rizzi, Marc Soustrot, Alberto Zedda...
Zu den Höhepunkten der letzten Zeit gehören Gretel in »Hänsel und Gretel« im Palais Garnier, Oscar in »Un Ballo in maschera« in den Chorégies d'Orange, Ilia (»Idomeneo«) in Frankurt, Gilda (Rigoletto) in La Monnaie und im Bolshoi, Manon in Lausanne und Monte-Carlo, Juliette in Monte-Carlo, die Titelpartie von »L'Aiglon« mit dem Symphonieorchester von Montreal, Leïla (»Les Pêcheurs de perles«) in Lüttich, Pamina (»Die Zauberflöte«) in Lüttich, Nizza und Marseille, Adina (»L'Elisir d'amore«) und Blanche (»Dialogues des Carmélites«) sowie Norina (»Don Pasquale«) in Brüssel, Hero (»Béatrice et Benedict«) im Théâtre de la Monnaie und beim Festival von Glyndebourne, Minerva (»Il Ritorno d'Ulisse in patria«) im Théâtre des Champs-Elysées, Caroline (»Die Fledermaus«) in Marseille, Donna Anna (»Don Giovanni«) in Lausanne, Gabrielle (»La Vie parisienne«) in Bordeaux, Mélisande (»Pelléas et Mélisande«) in Oviedo und Straßburg, Angèle (»Le Domino noir«) in Lüttich und an der Opéra Comique, Marguerite (»Faust«) in Lüttich, an der Opéra Comique, Susanna (»Le Nozze di Figaro«) in Marseille, Suzanne (»Madame Favart« von Offenbach) und Jacqueline (»Fortunio«).

 

Veranstaltungen mit Anne-Catherine Gillet